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WM 2022: Flick darf drei Spieler mehr nominieren

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Die FIFA hat entschieden, die Kadergröße für die WM 2022 in Katar zu erweitern. Somit darf auch Hansi Flick drei Spieler mehr in den DFB-Kader berufen.

Zürich – Die FIFA hat beschlossen, bei der Fußball-WM 2022 in Katar 26, statt der üblichen 23 Spieler pro Nation zuzulassen. Das ist nicht nur eine gute Nachricht für die Anwärter auf die Plätze in der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch für Bundestrainer Hansi Flick.

Die FIFA begründete diese Regelung mit dem Zeitpunkt der WM 2022 und der Corona-Pandemie. Da die WM mitten in der Saison stattfindet (21. November bis 18. Dezember), werden die Spieler an ihre Belastungsgrenzen kommen. Mit den zusätzlichen Kaderoptionen soll dies berücksichtigt werden. Bei der EM im vergangenen Jahr gab es wegen der Folgen der Corona-Pandemie dieselbe Regelung.

Bundestrainer Hansi Flick darf für die WM 2022 26, statt 23 Spieler nominieren.
Bundestrainer Hansi Flick darf für die WM 2022 26, statt 23 Spieler nominieren. © Revierfoto/imago

WM 2022: Vorbereitungszeit ist diesmal extrem kurz

Die letzten Spiele auf Vereinsebene finden erst am 13. November statt. Schon zehn Tage später startet die Flick-Elf in das außergewöhnliche WM-Turnier. Der erste Gegner ist Japan. Anschließend stehen die Gruppenspiele gegen Spanien (27. November) und Costa Rica (01. Dezember) an.

Viel Zeit, um sich einzuspielen, bleibt den DFB-Kickern nicht mehr. Ende September stehen gegen Ungarn (23. September) und in England (26. September) noch zwei Duelle in der Nations League an. Danach geht es mit dem vorläufigen WM-Kader schon in die kurze, unmittelbare Vorbereitung auf das Turnier.

Während einige Spieler wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder Joshua Kimmich ihr WM-Ticket schon sicher haben dürften, gilt es für einige andere, sich in der Hinrunde der kommenden Saison nochmal endgültig zu empfehlen. Für manche, wie beispielsweise Timo Werner, könnte dafür ein Vereinswechsel hilfreich sein. Die Meldung über drei zusätzliche Kaderplätze werden sie sicherlich freudig zur Kenntnis genommen haben. (Jan Oeftger)

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