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WM 2022: DFB-Stürmer fällt verletzt aus – Flick muss wohl umplanen

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Nach Timo Werner verpasst mit Lukas Nmecha der nächste DFB-Stürmer die WM in Katar. Der Wolfsburger zog sich im Spiel gegen Dortmund eine Knieverletzung zu.

Wolfsburg - Die vorläufige Kaderliste mit 55 Mann musste der DFB im Vorfeld der WM 2022 in Katar bereits einreichen. Schon dort wartete Bundestrainer Hansi Flick vermutlich mit einigen Überraschungen auf. Am 10. November gibt der Ex-Bayern-Coach bekannt, welche 26 Spieler in das endgültige Aufgebot für das am 20. November beginnende Turnier berufen werden. Mit Spannung erwartet wird vor allem, ob und für welche „echten“ Mittelstürmer sich Flick entscheidet. Auch tz.de berichtet darüber.

Nach Timo Werner verpasst mit Lukas Nmecha der nächste DFB-Stürmer verletzungsbedingt die WM

Mit Timo Werner von RB Leipzig brach dem Bundestrainer zuletzt schon ein Angreifer verletzungsbedingt weg, der sicher im WM-Kader gestanden wäre. Auch Niclas Füllkrug, mit zehn Toren bester deutscher Torschütze in der Bundesliga und von vielen im WM-Aufgebot gefordert, zog sich kürzlich eine Verletzung zu. Mittlerweile gab der SV Werder Bremen aber Entwarnung, Füllkrug solle am Donnerstag (10. November) wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren und beim Bundesligaspiel gegen RB Leipzig mitwirken können.

WM 2022
Hansi Flick im Kreis der Nationalmannschaft, unter anderem mit Lukas Nmecha. © Marc Schueler / Imago Images

Schlechte Nachrichten gibt es für den Bundestrainer allerdings aus Wolfsburg: Stürmer Lukas Nmecha, zuletzt Stammgast beim DFB, wird die WM verpassen. Wie die Wölfe bekannt gaben, zog sich der 23-Jährige beim Heimsieg gegen Borussia Dortmund (2:0) einen Teilabriss der Patellasehne im rechten Knie zu. Die Niedersachsen sprechen von einer Ausfallszeit von „mehreren Wochen“. Zuvor hatte Nmecha mit seinem vierten Saisontor noch den Endstand besorgt.

WM 2022: Füllkrug und Moukoko für die „Neun“? Havertz und Müller könnten die Position auch spielen

Die Hiobsbotschaft aus Wolfsburg erhöht die Brisanz um die viel diskutierte Position des „echten Neuners“ nun noch einmal. Denn weder Füllkrug noch BVB-Supertalent Youssoufa Moukoko, der wohl auch auf der 55-Mann-Liste stand, haben bisher A-Länderspiele vorzuweisen. Mit Kai Havertz und Thomas Müller stehen noch zwei erfahrene Offensivakteure zur Verfügung, die die Position in vorderster Front zwar bekleiden können, deren Stammposition diese aber nicht ist.

Wen Flick im Sturm mitnimmt und wie viel Spielzeit der oder die Spieler in Katar bekommen, wird wohl durchgehend ein Gesprächsthema bleiben. Egal ob die deutsche Nationalmannschaft im Wüstenstaat gut oder schlecht abschneidet. (jg)

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