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WM 2022: Adeyemi, Raum und Co. – So schlagen sich die DFB-Stars nach ihrem Wechsel

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Von: Jan Oeftger

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Einige Spieler der Deutschen Nationalmannschaft wechselten im Sommer den Verein. Nach den ersten Spieltagen ist Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

Frankfurt – Der nächste Schritt oder die Hoffnung auf mehr Einsatzzeit –  einer dieser beiden Gründe spielte bei allen Spielern der Deutschen Nationalmannschaft, die in dieser Transferperiode wechselten, eine Rolle. Bundestrainer Hansi Flick betonte mit Blick auf die WM 2022, wie wichtig Spielpraxis für seine Spieler ist. „Wir brauchen Spieler, die im Rhythmus sind. Gerade für Katar ist das entscheidend, dass wir Spieler mit vielen Minuten haben. Wir haben überhaupt keine Zeit, irgendwas nochmal nachzubessern.“

Ein Blick auf die Saisonstarts der gewechselten DFB-Kicker zeigt, dass zumindest einige durch ihren Transfer in den geforderten Rhythmus kommen könnten. Doch nicht bei allen lief der Saisonstart beim neuen Team reibungslos. Eine Übersicht der deutschen Nationalspieler, die im Sommer bei einem neuen Verein anheuerten.

Deutsche Nationalmannschaft: Die Wechsel der DFB-Stars im Überblick

Deutsche Nationalmannschaft: Dortmunder Duo startet ganz unterschiedlich

Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund): Der Innenverteidiger empfahl sich vergangene Saison mit einer starken Saison in Freiburg für höhere Aufgaben. In Dortmund kann Nico Schlotterbeck an seine Leistungen anknüpfen. Beim BVB verpasste er noch keine Pflichtspielminute in der prominent besetzten Innenverteidigung. Der Wechsel zu einem Champions-League-Team hat die Stellung des 22-Jährigen in der Nationalmannschaft sicher nicht geschwächt.

Niklas Süle (Borussia Dortmund): Für Schlotterbecks Kollegen in Verein und Nationalteam lief der Saisonstart nicht ganz so problemlos. Nach einer Verletzung zu Beginn verlor der Ex-Münchner erstmal seinen Platz in der Startelf. Zudem stand er für sein Abwehrverhalten gegen Werder Bremen und seinen Fitnesszustand in der Kritik. „Ich glaube, dass er in diesem Punkt zulegen kann“, sagte Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl bei Sky 90 über den Fitnesszustand von Niklas Süle.

Niklas Süle (links) und Karim Adeyemi hatten zum Saisonstart beide mit Verletzungen zu kämpfen.
Niklas Süle (links) und Karim Adeyemi hatten zum Saisonstart beide mit Verletzungen zu kämpfen. © Kirchner/Marco Steinbrenner/imago

Kehrer kommt in den nötigen Rhythmus für das DFB-Team

Thilo Kehrer (West Ham United): Paris Saint-Germain setzte nicht mehr auf die Dienste des variablen Defensivspielers. In England ist Thilo Kehrer Stammspieler bei West Ham United. Er kam in den ersten vier möglichen Spielen zum Einsatz, die letzten drei spielte er über die volle Distanz. Der Saisonstart deutet darauf hin, dass der 25-Jährige den von Flick geforderten „Rhythmus“ in der Premier League wiederfinden kann.

David Raum (RB Leipzig): Seit seiner Ankunft in Leipzig hat David Raum keine Spielminute verpasst. Eine Torvorlage konnte der Linksfuß auch schon beisteuern. Auch wenn der Saisonstart für RB Leipzig punktetechnisch nicht wie gewünscht ausfiel, sieht es so aus, dass Raum seine gute Form aus der Vorsaison halten kann.

Adeyemi und Werner kämpfen nach Bundesliga-Wechsel um Plätze im DFB-Sturm

Karim Adeyemi (Borussia Dortmund): Genau wie Süle plagte auch Karim Adeyemi eine Verletzung zum Saisonstart. Immerhin stand der schnelle Offensivspieler immer in der Startelf, wenn er einsatzbereit war. Schon vor seinem Wechsel zum BVB war er bei Flick nicht die erste Wahl. Um das bei der WM 2022 zu ändern, wird er starke Leistungen auf einem absoluten Top-Niveau bringen müssen.

Timo Werner (RB Leipzig): Im Nationalteam ist Timo Werner unter Flick Stammspieler. Um diesen Status zu sichern, entschied sich der 26-Jährige für eine Rückkehr nach Leipzig. Beim FC Chelsea war er mit der mangelnden Spielzeit unzufrieden. Seit seinem Wechsel kam er in allen drei Bundesligaspielen zum Einsatz und konnte auch schon ein Tor und eine Torvorlage beisteuern. Ganz rund läuft es für ihn wie bei der ganzen Mannschaft jedoch noch nicht. (Jan Oeftger)

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