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Matthias Ginter, lang dabei. Foto: dpa
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Matthias Ginter, lang dabei.

DFB

Matthias Ginter im Interview: „Wir können jedem Gegner wehtun“

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Matthias Ginter hat WM-Höhen in 2014 und WM-Tiefen in 2018 erlebt.Was denkt er über die EM 2021?

Beim Titelgewinn 2014 zählte Matthias Ginter als jüngster Spieler zum deutschen WM-Kader. Auch bei seiner zweiten Weltmeisterschaft 2018 kam der mittlerweile 38-malige Nationalspieler nicht zum Einsatz. Dafür ist der 27-Jährige Olympia-Zweiter und Confed-Cup-Sieger. So einer weiß, wovon er spricht.

Herr Ginter, Sie waren sowohl bei der aus deutscher Sicht geglückten WM 2014 als auch bei der missratenen WM 2018 dabei. Welche Erfahrungen aus beiden Turnieren können hilfreich sein für die Europameisterschaft?

2018 war der Turniergeist nicht so vorhanden, 2014 war er überragend. Unser Ziel ist es, diesmal wieder eine verschworene Gemeinschaft zu werden.

Konnten Sie 2014 und 2018 während der Vorbereitung schon spüren, wie es sein wird?

Der Klebstoff, der eine Mannschaft zusammenhält, entsteht ja erst so richtig, wenn man erfolgreich ist. Das hat 2018 mit der Auftaktniederlage gegen Mexiko natürlich nicht geklappt. 2014 haben wir gleich 4:0 gegen Portugal gewonnen. Grundsätzlich entwickelt man schon ein Gespür.

Und was sagt Ihnen Ihr Gespür diesmal?

Es ist sehr positiv. Wir haben top Charaktere dabei und wir haben einen unglaublichen Ehrgeiz in der Mannschaft. Wenn das eine Rädchen in das andere passt, ist wahnsinnig viel möglich. Ich bin relativ optimistisch.

Mats Hummels und Thomas Müller sind zurückgekehrt. Was halten Sie davon? Hummels ist ja auch ein direkter Konkurrent Sie.

Die beiden haben eine sehr gute Saison gespielt. Deshalb ist es total verdient, dass sie dabei sind. Natürlich ergibt es auch Sinn, dass beide spielen – ohne ihnen da einen Freifahrtschein ausstellen zu wollen.

Wo liegen die Stärken der Mannschaft – und die Schwächen?

Defensiv müssen wir kompakt sein und stabiler werden. Offensiv geht es um eine bessere Chancenverwertung. Zudem sind unsere Standards ausbaufähig – offensiv wie defensiv. Unsere Stärke ist sicher das Positionsspiel. Wir können jedem Gegner wehtun, wenn wir gegen alle Widerstände ankämpfen. Das haben wir im Blut.

Interview: Jan Christian Müller

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