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Timo Werners Vertrag bei RB Leipzig läuft noch bis zum Juni 2020.

Bayern-Offerte befürchtet

Werner-Vertragspoker nervt Leipzig

Die offene Personalie Timo Werner droht immer mehr zum Unruheherd zu werden. Die Verantwortlichen von RB Leipzig zeigen sich langsam genervt.

Die offene Personalie Timo Werner droht immer mehr zum Unruheherd zu werden. Die Verantwortlichen von RB Leipzig zeigen sich langsam genervt.

„Es ist für uns mühsam, wenn wir uns immer wieder wiederholen“, sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im TV-Sender Sky nach der 0:1-Heimniederlage der Sachsen in der Fußball-Bundesliga gegen Tabellenführer Borussia Dortmund.

Zudem setzt RB seinen 22 Jahre alten Nationalstürmer hinsichtlich der Entscheidungsfindung unter Druck: „Wir können es uns nicht erlauben, so einen Spieler ablösefrei ins letzte Jahr gehen zu lassen“, betonte Mintzlaff, dessen Vorzeigespieler einen Vertrag bis 2020 hat.

Zudem sprach Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick erstmals offen über einen Mitbewerber im Vertragspoker. „Wenn die Bayern finanziell ernst machen, dann wird es schwierig“, sagte Rangnick über eine möglicherweise hoch dotierte Offerte des Rekordmeisters.

Werner selbst äußerte sich nicht zum Thema. Er muss jedoch aufpassen, dass er seine Lockerheit behält. Gegen den BVB war er kämpferisch, stets bemüht. Zu oft fehlte ihm aber die Genauigkeit im Passverhalten und beim Abschluss. Die Rückendeckung seiner Mitspieler hat er aber sicher. „Wir hoffen alle, dass er bleibt. Er ist einer der wichtigsten Spieler in unserer Mannschaft“, betonte Kevin Kampl.

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