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Der Vertrag von Timo Werner bei RB Leipzig läuft noch bis Juni 2020.

Bundesliga

Werner bekommt Frist von RB Leipzig: Verlängern oder weg

Mit dem Fitnesscheck am Donnerstagvormittag startete Bundesligist RB Leipzig ins neue Jahr. Der Fokus war vor allem auf Timo Werner gerichtet: Bleibt er oder wechselt er?

RB Leipzig hat seinem Star-Stürmer Timo Werner erstmals eine Frist gesetzt. Bis spätestens zum Sommer erwartet Geschäftsführer Oliver Mintzlaff eine Aussage des Fußball-Nationalspielers zu dessen Zukunft.

„Wir müssen logischerweise spätestens nach dem Saisonende wissen, wie es weitergeht“, sagte Mintzlaff dem Fachmagazin „Kicker“. Bei einer ausbleibenden Vertragsverlängerung muss und will der Bundesligist seinen 22 Jahre alten Vorzeige-Kicker verkaufen. Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick hatte zuletzt mit einer Zusage Werners zu einem langfristigen Verbleib bei den Sachsen noch in der Winterpause geliebäugelt.

Mintzlaff betonte, dass es sich der Verein nicht erlauben könne, „mit Timo Werner in ein letztes Vertragsjahr zu gehen. Das haben wir auch so mit ihm und seinem Berater besprochen, da haben alle Beteiligten das gleiche Verständnis.“ RB Leipzig wirbt seit Wochen um eine Verlängerung des Ende Juni 2020 auslaufenden Vertrages mit dem Stürmer, den RB 2016 für zehn Millionen Euro vom VfB Stuttgart geholt hatte.

Der bodenständige Werner macht keinen Hehl daraus, dass er sich in Leipzig „extrem wohl fühlt“. Das registrieren auch seine Chefs. „Er hat klar gezeigt, dass er sich hier weiterentwickelt“, sagte Mintzlaff. „Wenn Timo jetzt nicht nach dem höchstmöglichen Gehalt strebt, dann wäre das für ihn ein gutes Investment in seine sportliche Zukunft“, meinte er.

Einen weiteren Vorteil für RB soll laut Mintzlaff die Verpflichtung von Trainer Julian Nagelsmann im Sommer sein, der ihm eine Plattform bietet, „auf der er ein noch besserer Stürmer wird. Wir spüren auch, dass unsere Argumente beim Spieler und seinem Berater angekommen sind.“ Werner wird vom ehemaligen VfB-Verteidiger Karlheinz Förster betreut. Der kennt Rangnick seit der gemeinsamen Zeit in der A-Jugend beim VfB Stuttgart.

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