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Weiter Heimweh

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Von: Stefan Fritschi

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Da hilft alles Zerren nichts: FSV-Spieler Ahmed Azaouagh (rechts) kommt gegen den Stuttgarter Jannis Boziaris zu spät.
Da hilft alles Zerren nichts: FSV-Spieler Ahmed Azaouagh (rechts) kommt gegen den Stuttgarter Jannis Boziaris zu spät. © Imago

Der FSV Frankfurt verliert erneut auswärts, diesmal 0:1 beim VfB Stuttgart II

Der FSV Frankfurt hat seine Auswärtsmisere nicht beheben können. Auch im dritten Match in der Fremde gingen die Bornheimer als Verlierer vom Feld. Bei einem Erfolg hätten sie bis auf Rang drei der Fußball-Regionalliga Südwest vorrücken können, nach dem 0:1 (0:1) beim VfB Stuttgart II ging es jedoch auf den elften Platz runter. „Wir haben alles reingehauen, aber insgesamt war es zu wenig“, sagte Trainer Tim Görner zum verpassten Punktgewinn.

Erstmals brachte der 26-Jährige die jüngsten Zugänge Lukas Hupfauf und Onur Ünlücifci, die aufgrund ihrer sportlichen Vita die Qualität anheben müssten, von Beginn. Görner stärkte die Verteidigung, stellte gegen die spielstarken Schwaben von einem 3-4-1-2 auf ein 4-4-2-System um. Und der FSV sah sich sogar mit mehr Defensivarbeit konfrontiert als erwartet. „In der ersten Halbzeit haben wir keinen Zugriff bekommen. Die Stuttgarter haben die Räume gut besetzt, wir sind viel hinterhergelaufen“, konstatierte Görner.

Gelungene Offensivaktionen waren die Ausnahme, die beste hatte Sho Sannomiya per Kopf, der Ball ging am Tor vorbei (21.). Der VfB wiederum belohnte sich für seine Aktivitäten nach 35 Minuten: Der FSV konnte im Strafraum nicht klären, Noah Awassi legte praktisch Babis Drakas den Ball auf, der mit wuchtigem Schuss traf.

Die Bemühungen der Frankfurter, irgendwie einen Punkt zu retten, erhielten nach der Pause bald einen erheblichen Dämpfer. Nach einem Zweikampf zwischen Ahmed Azaouagh und Drakas zeigte Niclas Zemke dem FSV-Kapitän die Gelb-Rote Karte (57.). „Aza war zuerst am Ball“, konnte Görner die Entscheidung des Schiedsrichters nicht nachvollziehen.

In der Folge zogen sich die dezimierten Gäste mehr zurück. „Wir wollten noch kompakter stehen, nicht das zweite Tor fangen“, begründete Görner diese Maßnahme. Erst in den letzten zehn Minuten ging der FSV ins Risiko, eine zwingende Chance konnte sich das Team aber nicht herausspielen. Auf der Gegenseite vergaben Drakas, Noah Ganaus und Marco Wolf das 2:0. „Wir haben verdient gewonnen, auch wenn wir es in der zweiten Hälfte noch etwas spannend gemacht haben“, sagte VfB-Trainer Frank Fahrenhorst.

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