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Wasserschlacht und Jokertor: DFB-Duelle gegen Polen

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Deutschland und Polen haben sich in ihrer Fußball-Historie schon denkwürdige Kräftemessen geliefert. An diesem Donnerstag (21.00 Uhr/ZDF) könnte im zweiten EM-Gruppenspiel in Saint-Denis bei Paris ein weiteres hinzukommen.

Deutschland und Polen haben sich in ihrer Fußball-Historie schon denkwürdige Kräftemessen geliefert. An diesem Donnerstag (21.00 Uhr/ZDF) könnte im zweiten EM-Gruppenspiel in Saint-Denis bei Paris ein weiteres hinzukommen.

Es ist erst das zweite Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Geschichte - und mehr Tore sind seitdem nicht mehr gefallen. Ernst Lehner trifft beim 5:2 (1:1) doppelt. Karl Hohmann, Otto Siffling und Fritz Szepan stellen den üppigen Endstand her.

Die «Wasserschlacht» von Frankfurt. Eigentlich ist es kein echtes WM-Halbfinale, doch die Partie hat diesen Charakter. Im Spiel gegen die punktgleichen Polen geht es um den Gruppensieg in der zweiten Finalrunde. Im von Regen durchtränkten und mit Pfützen übersäten Rasen des Waldstadions erzielt Gerd Müller rund eine Viertelstunde vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 1:0 (0:0), nachdem Uli Hoeneß einen Elfmeter verschossen hatte. Im Finale gewinnt das DFB-Team mit 2:1 gegen die Niederlande seinen zweiten WM-Titel. Der polnische Olympiasieger um Rechtsaußen Grzegorz Lato wird Dritter.

Eine Fußball-Nation steht Kopf. «Joker» Oliver Neuville beschert Jürgen Klinsmanns Mannschaft mit seinem Tor in der Nachspielzeit das hochverdiente 1:0 (0:0) bei der Heim-WM. David Odonkor liefert im zweiten Vorrundenspiel die Vorlage. Das Achtelfinale kann kommen. Deutsche Hooligans trüben allerdings die Partystimmung: Vor dem Spiel kommt es zu Ausschreitungen mit Verletzten.

Im 19. Anlauf klappt es für die Polen. Gegen den frisch gekürten Weltmeister gewinnen Robert Lewandowski & Co. mit 2:0 (0:0) in der EM-Qualifikation. Trotz großer Überlegenheit und vieler Torchancen können die Deutschen nach Toren von Arkadiusz Milik (51.) und Sebastian Mila (88.) nichts mehr ändern. Im Rückspiel zeigt Joachim Löws Auswahl dann beim 3:1 (2:1) ihr bestes Spiel des Jahres 2015. (dpa)

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