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Von Werner bis Draxler: Das sind die DFB-Sorgenkinder von Hansi Flick 

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Von: Niklas Kirk

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Timo Werner
Timo Werner und Bundestrainer Trainer Hansi Flick © Federico Gambarini/dpa

Vor dem Start in die ungewöhnliche WM-Saison hat Hansi Flick einige Sorgenkinder. Der Bundestrainer ist dennoch optimistisch.

Frankfurt - Noch rund dreieinhalb Monate bleiben Bundestrainer Hansi Flick zur Vorbereitung. Dann trifft die deutsche Nationalmannschaft bei der umstrittenen WM 2022 in Katar im ersten Gruppenspiel auf Japan. Höchste Zeit also für die Kandidaten um einen Kaderplatz in ihren Vereinen in Form zukommen.

Einige der potenziellen Leistungsträger geben zurzeit allerdings eher Grund zur Sorge. Während bei den Bayern das Interesse Leon Goretzka nach überstandener Verletzung schnell wie zu integrieren groß sein dürfte, müssen sich Timo Werner, Thilo Kehrer und Julian Draxler darum Sorgen überhaupt genügend zum Zug zu kommen.

Hansi Flick: „Brauchen Spieler, die im Rhythmus sind“

„Wir hoffen alle, dass sie zum Spielen kommen, dass sie vielleicht einen Verein bekommen oder sich auch bei ihrem Verein durchsetzen“, sagte Flick bei DFB-TV. Die Zeit drängt. Die Winter-WM in Katar beginnt in dreieinhalb Monaten. Für die unmittelbare Vorbereitung bleiben Flick und seinem Team nach dem letzten Bundesligaspieltag (11. bis 13. November) nur ein paar Tage. „Wir haben keine Zeit, da noch nachzubessern. Wir brauchen Spieler, die im Rhythmus sind“, sagte Flick.

Das haben auch seine Spieler verinnerlicht. Werner beklagt mangelnde Einsatzzeiten unter Thomas Tuchel beim FC Chelsea. Der italienische Rekordmeister Juventus Turin buhlt um Flicks Stürmer Nummer eins. Auch eine Rückkehr zu RB Leipzig steht im Raum. „Ich sollte mehr spielen, um für die WM gut in Form zu sein und eine Chance zu haben, zu spielen“, hat auch Werner erkannt.

Kehrer gehört wie zuvor auch Rio-Weltmeister Draxler beim französischen Meister Paris St. Germain nur noch der Trainingsgruppe zwei an. Der Defensivspieler wurde dabei schon mit dem spanischen Top-Klub FC Sevilla in Verbindung gebracht. Der 25-Jährige dementierte allerdings umgehend. „Die aktuellen Gerüchte entsprechen nicht der Wahrheit“, sagte Kehrer bei Sky. Er habe „keinem anderen Klub eine Zusage gegeben“.

Um seine Chancen auf Einsatzzeiten bei der WM zu erhöhen, dürfte er das aber noch tun. Denn Flick hat genug Alternativen. Man sei zwar mit der Nationalmannschaft noch nicht ganz da, wo man sein wolle, betonte der Bundestrainer, aber: „Wir sind gut gerüstet.“

Mario Götze: Durch Stammplatz und Bundesligarückkehr wieder im Rampenlicht

Auf seiner Sommertour mit dem Besuch einiger Trainingslager der Bundesligisten heizte der 57-Jährige den Konkurrenzkampf noch einmal an. Er mache „für niemanden die Tür zu“, stellte Flick klar. Nach seinem starken Einstand bei Eintracht Frankfurt könnte auch Mario Götze wieder ein Thema werden. Flick wird den Siegtorschützen des WM-Finals 2014 am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und DAZN) beim Saisonstart gegen Bayern München genau unter die Lupe nehmen. Im Gegensatz zu Goretzka, Werner und Kehrer hat Götze einen Stammplatz und somit Einsatzzeiten sicher. (nik/sid)

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