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Eine gute Hälfte reichte nicht für Heiko Herrlich und sein Team. Gegen Dortmund verloren die Leverkusener mit 2:4.

Bayer Leverkusen

Völler nimmt Herrlich in die Pflicht

Leverkusens Geschäftsführer Sport Rudi Völler nimmt Trainer Heiko Herrlich in die Pflicht. Als möglicher Nachfolger wird der ehemalige Leipzig-Coach Hasenhüttl gehandelt.

Rudi Völler hat seinen Trainer Heiko Herrlich vor den beiden kommenden Spielen von Bayer Leverkusen in der Europa League gegen AEK Larnaka (18.55/DAZN) und drei Tage später in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg (13.30/Eurosport) in die Pflicht genommen. „Heiko Herrlich weiß, dass ich und die anderen im Klub ihn immer schützen. Dass nach so einem Spiel wieder Diskussionen aufkommen, das ist normal. Das weiß der Heiko auch. Damit müssen wir leben, da müssen wir durch. Wir haben zu wenige Spiele gewonnen. Das ändert aber nichts daran, dass wir die Wut und Qualität haben, in die Spur zurückzukommen“, sagte der Geschäftsführer Sport der Leverkusener dem Kölner Stadt-Anzeiger zu den Diskussionen um Herrlich, der nach der 2:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund nach 2:0-Führung am vergangenen Samstag wieder in die Kritik geraten war.

Dem kicker hatte Völler zuvor gesagt: „Wir haben gute Ansätze und wollen in die Spur zurück. Den Weg gehen wir zusammen - da gibt es keine Diskussion.“ Er sagte nun dem KSTA aber auch: „Nur Talent reicht nicht. Wir müssen auch aus den Fehlern lernen.“

Die Bild-Zeitung hatte zuvor bereits den früheren Leipziger Coach Ralph Hasenhüttl als Nachfolger von Herrlich, der die ersten drei Saisonspiele in der Liga mit Bayer verloren hatte, ins Gespräch gebracht. Völler äußerte sich nicht zu dieser Personalie, warnte aber davor, nach gerade mal sechs Saisonspielen bei Bayer alles in Frage zu stellen. (sid)

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