Europa League

Viel Skepsis im Gepäck

Schwere Aufgaben für Bayer und Wolfsburg.

Zwei Heimsiege im Gepäck und trotzdem wollen und müssen sich Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg am heutigen Donnerstag den Einzug ins Achtelfinale der Europa League hart erkämpfen. Für die Leverkusener ist der 2:1-Hinspielsieg gegen den FC Porto, den Champions-League-Sieger von 2004, alles andere als eine sichere Bank. In der Liga gewannen die Portugiesen zehn von elf Heimspielen und kassierten dabei nur fünf Gegentore. „2:1 ist ein gefährliches Ergebnis, es wird einen offenen Schlagabtausch geben“, prophezeit Bayer-Sportgeschäftsführer Rudi Völler vor dem Match (18.55 Uhr/Dazn).

Nur auf die Defensive zu setzen, ist auch für Sven Bender keine ernsthafte Option. „Auf ein 0:0 zu spielen wäre schwachsinnig. Wir spielen ganz klar auf Sieg“, kündigte der erfahrene Innenverteidiger an. Allerdings fehlen in Porto Angreifer Kevin Volland (Syndesmose-OP) und der grippekranke Charles Aranguiz.

„Der Kessel wird kochen“

Fast mehr als den Gegner Malmö FF fürchtet man beim VfL Wolfsburg vor dem Gastspiel in Schweden (18.55 Uhr/Dazn) die zu erwartende hitzige Atmosphäre im mit 20 500 Zuschauern ausverkauften Eleda Stadion, in dem einst schon Papst Franziskus eine Messe zelebrierte. „Es wird intensiv, robust und laut werden“, sagte der Wolfsburger Sportchef Jörg Schmadtke dem Sportbuzzer.

Malmös deutscher Ex-Trainer Uwe Rösler, mittlerweile bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag, erwartet ebenso eine schwierige Atmosphäre für die Gäste: „Der Kessel wird kochen.“ Ganz anders als beim 2:1-Hinspielerfolg der Niedersachsen, bei dem nur 13 801 Besucher den Weg in die Wolfsburger Arena gefunden hatten und das Stadion damit nicht einmal zur Hälfte gefüllt war.

Gar keine Zuschauer sind wegen des in Italien grassierenden Coronavirus im Giuseppe-Meazza-Stadion zwischen Inter Mailand und Ludogorez Rasgrad zugelassen. Das Hinspiel hatten die Lombarden in Bulgarien mit 2:0 gewonnen. Alle weiteren 15 Begegnungen unterliegen keinerlei Publikumseinschränkungen. 

sid

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