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Fußball Regionalliga Südwest

Verpatzter Heim-Auftakt

  • VonMarkus Katzenbach
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FSV Frankfurt enttäuscht beim 0:1 gegen Rot-Weiß Koblenz. Trainer Angelo Barletta findet es „unerklärlich“.

Irgendwie passte es zu dem verkorksten Freitagabend. 87 Minuten waren am Bornheimer Hang gespielt, als Ihab Darwiche aus dem Sprint zur Grätsche ansetzte und Henry Jon Crosthwaite, den flinken Flügelspieler des FC Rot-Weiß Koblenz, so schräg von hinten abräumte und mit Rot vom Platz gestellt wurde.

Dass die ein paar Minuten später beendete Partie der Fußball-Regionalliga Südwest mit 0:1 (0:0) vor 1103 Zuschauern verloren ging, war logische Folge der enttäuschenden Darbietung. „Jetzt hat auch der Letzte gesehen, dass wir kein Geheimfavorit auf den Aufstieg sind, sondern eine Mannschaft, die hart arbeiten muss. Wir sind noch lange nicht da, wo wir hin wollen“, fand Trainer Angelo Barletta deutliche Worte. Tatsächlich bot der FSV insbesondere in der ersten Halbzeit eine so schwache Leistung, dass der neue Trainer selbst überrascht war. „Solche 30 Minuten habe ich bis jetzt nicht mal im Training gesehen.“

Der FSV hatte von Anfang an Mühe, gegen die giftig störenden Koblenzer zu seinem Spiel zu finden. „Für Koblenz war es ein verdienter Sieg. Aber sie mussten ja gar nicht viel investieren. Unerklärlich“, fand Barletta die allgemeine Bornheimer Verunsicherung. „Es ist ja nicht so, dass wir absteigen, wenn wir dieses Spiel verlieren, es ist der zweite Spieltag. Wir halten den Druck nicht hoch.“ Und doch spielten seine Spieler wie unter tonnenschwerer Last. Am meisten wurmte es ihn, dass ihnen das, was ihm am wichtigsten ist, überhaupt nicht gelang – als Mannschaft aufzutreten. Was in der Woche zuvor zur Saisoneröffnung mit dem 3:3 beim Titelanwärter SSV Ulm 1846, als knapp ein überraschender Sieg verpasst wurde, noch ein Trumpf gewesen war.

„Vielleicht gab es nach Ulm auch zu viel Lob“, rätselte Barletta. Ein wenig besser wurde es, als er Denis Mangafic nach der Pause für Dren Hodja in die Zentrale beorderte. Kalt erwischt wurde der FSV trotzdem noch: Der eingewechselte Ex-Offenbacher Jakob Lemmer enteilte in der 67. Minute Ahmed Azaouagh auf der rechten Seite, Dylan Esmel köpfte das entscheidende Tor, an Kenan Mujezinovic vorbei – der Ersatztorhüter vertrat Kapitän Daniel Endres, der mit Verdacht auf Gehirnerschütterung nach einem Trainingsunfall hatte passen müssen.

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