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Krawalle überschatteten die Partie zwischen River Plate und den Boca Juniors.

Schwere Ausschreitungen

Verdächtiger nach Krawallen vor Copa-Finale gefasst

Nach den Ausschreitungen vor dem Final-Rückspiel der Copa Libertadores zwischen den argentinischen Hauptstadtclubs Boca Juniors und River Plate hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen.

Nach den Ausschreitungen vor dem Final-Rückspiel der Copa Libertadores zwischen den argentinischen Hauptstadtclubs Boca Juniors und River Plate hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen.

Der Mann sei nach der Auswertung von Videos aus sozialen Netzwerken und Aufnahmen von Überwachungskameras in der Ortschaft La Matanza im Großraum Buenos Aires gefasst worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ihm werde schwere Sachbeschädigung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Das Boca-Stadion musste am Dienstagnachmittag (Ortszeit) wegen einer Bombendrohung evakuiert werden. Nach zwei Stunden polizeilicher Durchsuchung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine falsche Drohung gehandelt hatte. Das Team hatte wenige Stunden vorher das Stadion nach einem Training verlassen.

Am 24. November hatten River-Fans den Teambus von Boca auf dem Weg ins Stadion mit Steinen angegriffen. Dabei wurden mehrere Fußballprofis verletzt. Das zweite Finale um die höchste Vereinstrophäe Südamerikas wurde daraufhin verschoben. Der Sicherheitsminister der Stadt Buenos Aires trat nach den Krawallen zurück. Nun soll die Partie zwischen River Plate und Boca Juniors am kommenden Sonntag im Stadion Santiago Bernabéu in Madrid stattfinden. Das Hinspiel war 2:2 ausgegangen.

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