Fußball

U21-Auswahl sieht das Tief überwunden

Die U21-Fußball-Nationalmannschaft zieht viel Selbstvertrauen aus dem 1:1 (1:1) gegen Europameister Spanien und sieht sich für die Quali gewappnet. 

Über die verpasste EM-Revanche ärgerten sich die deutschen U21-Nationalspieler nur kurz. Viel wichtiger war die Erkenntnis: Auch die neue Generation mit den vermeintlich schwächeren Jahrgängen 1998 und 1999 kann mit den Großen des europäischen Fußballs mithalten. „So ein Spiel zeigt, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen“, sagte Angreifer Janni Serra vom Zweitligisten Holstein Kiel nach dem 1:1 (1:1) beim Europameister Spanien: „Wir müssen vor keinem Angst haben und können gegen jede Mannschaft mit breiter Brust ins Spiel gehen.“ Die neuformierte DFB-Auswahl zeigte bei der Neuauflage des EM-Finales eine couragierte Vorstellung und verdiente sich in Cordoba nach frühem Rückstand noch ein Remis.

Wichtige Rückschlüsse vor Quali-Spiel 

Trainer Stefan Kuntz zog wichtige Rückschlüsse für das zweite EM-Qualifikationsspiel am Dienstag (18.00 Uhr/ProSieben Maxx) in Zenica gegen Bosnien-Herzegowina. „Wir haben gezeigt, dass wir durch ein Tief gehen und uns zurückkämpfen können“, sagte der 56-Jährige: „Mit der neuformierten Mannschaft ist es absoluter Wahnsinn, was für eine tolle Leistung herausgekommen ist. Taktisch konnten wir einiges ausprobieren, so dass wir künftig noch eine Idee variabler sind.“

Diese Variabilität wird gerade auch gegen den Außenseiter vom Balkan gefragt sein. Kuntz erwartet in Zenica eine gänzlich andere Aufgabe: „Dort sind es wahrscheinlich weder 30 Grad, noch werden wir auf einem Teppich spielen. Außerdem sind wir klarer Favorit. Dann ist die Frage, ob wir uns im Kopf schnell genug auf diese neuen Bedingungen einstellen können.“

Torschütze Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) schickte hinterher: „Damit es am Dienstag klappt, sollten wir auf jeden Fall besser ins Spiel reinkommen als gegen Spanien.“ Eine absolut berechtigte Warnung, verlief doch die Anfangsphase gegen den Europameister äußerst holprig. Nach dem vielversprechenden Start der neuen U21-Generation ist Kuntz aber sicher, dass es noch „einige Rückschläge“ geben wird. Gegen Bosnien-Herzegowina will die DFB-Auswahl dies vermeiden.   (sid)

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