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Beschwert sich über sein Instagram-Profil: Cristiano Ronaldo, Juventus Turin.
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Beschwert sich über sein Instagram-Profil: Cristiano Ronaldo, Juventus Turin.

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Trübe Aussichten nach einem goldenen Sommer

  • Jakob Böllhoff
    VonJakob Böllhoff
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Der Morgen danach startet für den hochdekorierten italienischen Sport mit einem Kater. Am Wochenende beginnt die Serie A, einige Stars fehlen und Cristiano Ronaldo schimpft.

Es ist ein Sommer wie kein anderer für den italienischen Sport, aufregend, goldglänzend. Bei der Europameisterschaft der Fußballer gewann Italien den Titel, es folgten die Olympischen Spiele in Tokio, die als die erfolgreichsten in die Geschichte des Landes eingingen. 40 Medaillen, zehn davon aus Gold.

Am Wochenende nimmt nun die Fußballliga Serie A wieder den Betrieb auf, und es dürfte dieser altehrwürdigen Veranstaltung schwerfallen, die Schwingungen des bisherigen Sommers mitzugehen. Auf die Party folgt der Morgen danach. Mit dem trüben Blick des Feiernden stellt man in Italien nun fest, dass die Liga der Stars ihre Stars verliert. Bei Meister Inter Mailand, das Juventus Turin nach neun Titeln in Folge vom Thron stieß, frisst der Erfolg seine Kinder. Trainer Antonio Conte ging weg (ohne dass er einen neuen Klubs hätte), Weltklassestürmer Romelu Lukaku wechselte für 115 Millionen Euro zum FC Chelsea nach England, der ehemalige Dortmunder Flügelflitzer Achraf Hakimi nach einer tollen Saison zu Paris Saint- Germain.

Lokalrivale und Vizemeister AC Mailand beklagt derweil den Fortgang von Europameistertorwart Gianluigi Donnarumma, der sich ebenfalls der Pariser Weltauswahl anschließt. Und Juventus Turin hat, nach einer tristen Saison mit Trainernovize Andrea Pirlo, zwar wieder den alten Erfolgscoach Massimiliano Allegri zurück, dafür macht Cristiano Ronaldo, 36, vor seinem letzten Vertragsjahr Ärger. In einem ellenlangen Beitrag in den sozialen Medien beklagte der Portugiese die Wechselspekulationen um seine Person, respektlos seien diese, allen Beteiligten gegenüber. Ein Bekenntnis zu Juve jedoch suchte man vergeblich.

So ist und bleibt das Drama ein existenzieller Teil des Calcio, der ein unruhiges Dasein fristet, irgendwo zwischen gierigen Investoren und baufälligen Stadien, zwischen Sehnsucht und Sühne, Zuviel und Zuwenig. Aber diesen goldenen Sommer, den nimmt den Italienern wenigstens keiner mehr weg.

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