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Mönchengladbach – Hertha 1:1

„Treten auf der Stelle“

Gladbach zollt europäischen Auftritten Tribut.

Der Stolz bei Borussia Mönchengladbach über die bisherige Champions-League-Saison ist so groß, dass Kritik an der Bundesliga-Ausbeute gar nicht erst aufkam. Dabei war das 1:1 (0:0) am Samstag gegen Hertha BSC bereits das vierte 1:1 in dieser Saison daheim. „Wir hätten natürlich gerne gewonnen, das wäre auch wichtig gewesen. Das Ergebnis passt uns nicht so in den Kram“, gestand Trainer Marco Rose, dessen Saisonziel mindestens die Bestätigung von Platz vier aus der Vorsaison ist.

Damit könnte es nach einem Drittel der Spielzeit eng werden. „Diese vier Unentschieden zu Hause, die lassen uns ein wenig auf der Stelle treten“, sagte Sportchef Max Eberl im ZDF: „Mit drei, vier Punkten mehr stünden wir besser da.“ Die Realität nach elf Spieltagen sieht anders aus: Platz acht mit 17 Punkten und vier Zählern Rückstand auf Rang vier.

„Wir sind immer noch in Schlagdistanz. Wir sind immer noch dabei“, sagte Eberl. Nur: Vor einem Jahr war die Borussia zum selben Zeitpunkt mit acht Punkten mehr Ligaspitzenreiter. „Wir haben schon eine Saison, die schwieriger ist. Wir werden anders wahrgenommen“, sagte Eberl. Natürlich ist ihm wie auch Rose bewusst, dass die acht daheim verschenkten Punkte auch ein Tribut für teils begeisternde Europaabende sind. „Wir spielen in der Champions League eine herausragende Runde. Jetzt sind wir bei vielen Gegnern der haushohe Favorit. Das ist eine neue Herausforderung“, sagte Eberl.

Stolz der Bosse überwiegt

In der vergangenen Saison war es anders. Da schied die Borussia in der Europa League bereits in der Vorrunde aus, begeisterte aber in der Liga. In der Königsklasse qualifizierten erstmals seit 43 Jahren wieder für die Runde der besten 16 Teams. „Ich hatte Tränen in den Augen“, sagte Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof, der damals als Spieler auf dem Platz gestanden hatte, zum Meilenstein in der jüngeren Vereinshistorie.

Auch Eberl war nach dem 1:1 gegen die Hertha der Stolz über den Achtelfinaleinzug anzumerken. Wohl auch wegen der deshalb derzeit grundpositiven Stimmung im Verein gab es von Rose und Eberl kaum ein kritisches Wort. Die Kehrseite des Erfolgs in Europa ist die Belastung der vergangenen Wochen, die Rose zu sechs Wechseln in der Startelf zwangen. Zwar dominierte sein Team vor allem nach der Pause, aber die Müdigkeit ist unübersehbar. (dpa)

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