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Nuri Sahin wird nach dem Bremer Gastspiel in Dortmund von der Südtribüne gefeiert.

Dortmunder Urgestein

Den Tränen nahe: BVB-Fans feiern Bremer Sahin

Nuri Sahin kämpfte mit den Tränen. Beim Weg des Bremer Mittelfeldspielers zur mächtigen Südtribüne des Dortmunder Stadions standen seine einstigen BVB-Kollegen Spalier.

Nuri Sahin kämpfte mit den Tränen. Beim Weg des Bremer Mittelfeldspielers zur mächtigen Südtribüne des Dortmunder Stadions standen seine einstigen BVB-Kollegen Spalier.

Die Ovationen der Fans stimmten ihn sentimental: „Ich habe als Elfjähriger hier angefangen. Meine Karriere ging mir noch einmal durch den Kopf.“ Mit einer tiefen Verbeugung brachte er seine Dankbarkeit zum Ausdruck: „Ich habe versucht, diesen Moment zu genießen, obwohl wir das Spiel verloren haben.“

Der im nahen Lüdenscheid geborene Sahin wechselte zwar im Sommer nach Bremen, ist der Borussia aber emotional noch immer sehr verbunden. Schließlich arbeitete er sich beim Revierclub vom Balljungen zum Star hoch. Insgesamt 274 Spiele bestritt er im schwarz-gelben Trikot, und im Meisterjahr 2011 wurde er von den Bundesliga-Profis zum besten Spieler der Saison gewählt.

Nicht nur wegen seiner sportlichen Verdienste, sondern auch wegen seiner Qualitäten als Teamplayer genießt Sahin in Dortmund einen guten Ruf. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke machte im ZDF aus seiner Wertschätzung für den 30-Jährigen keinen Hehl: „Nuri ist ja nicht wirklich weg. Er wird sicherlich irgendwann in einer Funktion zum BVB zurückkehren. Er ist ein großartiger Junge.“

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