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Torwart Bernd Leno bleibt in Leverkusen zwischen den Pfosten. Foto: Maja Hitij
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Torwart Bernd Leno bleibt in Leverkusen zwischen den Pfosten. Foto: Maja Hitij

Torwart Leno bleibt bei Bayer

Nationaltorwart Bernd Leno hat lukrativen Angebote ausländischer Topclubs ausgeschlagen und bleibt bei Bayer Leverkusen. Der 24-Jährige macht keinen Gebrauch von einer Ausstiegsklausel, teilte der Fußball-Bundesligist vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC mit.

Nationaltorwart Bernd Leno hat lukrativen Angebote ausländischer Topclubs ausgeschlagen und bleibt bei Bayer Leverkusen. Der 24-Jährige macht keinen Gebrauch von einer Ausstiegsklausel, teilte der Fußball-Bundesligist vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC mit.

Lenos Vertrag läuft bis 2018. Verlängern wollte er den Kontrakt aber nicht. «Ich freue mich sehr, weiterhin ein Teil dieser talentierten und hungrigen Mannschaft zu sein», sagte Leno laut einer Bayer-Mitteilung. «Jetzt gebe ich alles für ein erfolgreiches Saisonfinale und für meinen Traum, bei der EM in Frankreich dabei zu sein.» Der Werksclub hätte im Falle eines vorzeitigen Abschieds angeblich eine festgelegte Ablösesumme von 18 Millionen Euro erhalten. Interesse an ein Engagement soll der englische Premier-League-Club Tottenham Hotspur gehabt haben.

Der im baden-württembergischen Bietigheim-Bissingen geborene Leno war 2011 vom VfB Stuttgart nach Leverkusen gekommen. Für Bayer bestritt er - inklusive der Partie gegen Hertha - seitdem 165 Bundesligaspiele.

Im Oktober 2015 wurde er von Bundestrainer Joachim Löw erstmals für die EM-Qualifikationsspiele gegen Irland und Georgien berufen, kam aber nicht zum Einsatz. Seine Hauptkonkurrenten im Kampf um einen Platz im EM-Aufgebot sind neben der deutschen Nummer eins Manuel Neuer vor allem Ron-Robert Zieler und Marc-André ter Stegen.

Lenos-Berater Uli Ferber soll bis Freitag Gespräche mit Bayer über die Zukunft seines Schützlings geführt haben. Die Frist für die Ausstiegsklausel endete am Samstag. «Es ist legitim, dass sich Bernd Zeit für dies Entscheidung genommen hat», meinte Bayer-Trainer Roger Schmidt, der eine Entscheidung Lenos für die Leverkusener schon vor der Bekanntgabe als sinnvoll begrüßte: «Wenn er noch zwei Jahre bei Bayer bleibt, ist er 26 Jahre alt. Dann hat er immer noch die Möglichkeit zu einem Topverein zu gehen.»

Ein Grund, warum sich Lenos für einen Verbleib am Rhein entschieden hat, dürfte auch die Aussicht sein, auch in der kommenden Saison wieder in der Champions League spielen zu können. Der Erfolg im Millionen-Poker dürfte Bayer aber einiges kosten. Spekuliert wird, dass Lenos Gehalt von schätzungsweise 2,5 auf vier Millionen Euro angehoben werden soll. (dpa)

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