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Hansi Flick
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Hansi Flick wird neuer Nationaltrainer von Deutschland. (Archivfoto)

Nationalmannschaft

DFB-Star tritt überraschend zurück – Flick wollte ihn noch umstimmen

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Toni Kroos tritt nach dem enttäuschenden EM-Aus aus der Nationalmannschaft zurück.

+++ 16.45 Uhr: Hansi Flick, Nachfolger von Jogi Löw als Nationaltrainer, versuchte Toni Kroos offenbar noch umzustimmen, bevor dieser am Freitag seinen Rücktritt verkündete. Wie Kroos der Bild-Zeitung sagte, habe Flick „signalisiert, dass er gerne mit mir nach der EM zusammenarbeiten würde.“

„Wir haben ein zu gutes Verhältnis aus seiner Zeit als Bundestrainer-Assistent, als dass ich ihm mit meiner Entscheidung vor den Kopf stoßen wollte. Gerade deswegen wollte ich ihm diese Information geben, bevor ich damit an die Öffentlichkeit gehe. Hansi weiß also über alles Bescheid. Genauso wie Oliver Bierhoff selbstverständlich auch“, erklärte Kroos.

Erstmeldung von Freitag, 02.07.2021, 14.30 Uhr: Frankfurt – Toni Kroos* beendet seine Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft. Das teilte der 31-jährige Mittelfeldspieler von Real Madrid am Freitag (02.07.2021) mit. „Die Entscheidung steht, sie ist unwiderruflich“, so Kroos in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“. Es sei „immer so, dass nach Turnieren logischerweise gewisse Resümees gezogen werden“, erklärte Kroos. Er habe sich auch schon vor der Europameisterschaft Gedanken gemacht.

Toni Kroos (unten im Bild) tritt aus der Nationalmannschaft zurück.

„Es ist nicht so, dass ich nach dem Turnier aufgewacht bin und gesagt habe: „Um Gottes Willen, das muss ich alles überdenken“„, sagte Kroos und berichtete im Gespräch mit seinem Bruder Felix davon, dass er schon im Jahr 2018 darüber nachgedacht habe, seine Karriere im Nationalteam zu beenden. Dies habe „absolut nichts mit dem Ausscheiden zu tun gehabt“, er habe „rational nachgedacht“, begründete Kroos weiter.

EM 2021: Toni Kroos tritt aus Nationalmannschaft zurück

Als „sehr, sehr bitter“ hatte Kroos das Aus des Nationalteams im Achtelfinale der EM 2021* gegen England* bezeichnet. Unmittelbar danach war auch über die Zukunft des Routiniers diskutiert worden. Kroos war in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes immer einer der wichtigsten Ansprechpartner für den aus dem Amt geschiedenen Bundestrainer Joachim Löw*, sah sich aber auch häufig Kritik ausgesetzt. Kein Feldspieler kam häufiger oder länger zum Einsatz unter Löw als der Mann mit der Nummer acht.

2014 wurde der in Greifwald geborene Kroos mit der DFB-Elf in Brasilien Weltmeister, viermal war er Champions-League-Sieger mit dem FC Bayern (2013) und Real Madrid (2016-2018). Er war Club-Weltmeister, deutscher und spanischer Meister, dazu Pokalsieger.
Dies sei „eine Entscheidung für die Familie und für mich, weil es mir auch guttut, dass ich mehr bei der Familie bin“, sagte Kroos.

Er sei „sehr gerne Nationalspieler“ gewesen, „aber das auch immer mit dem großen Laster gepaart, nicht bei der Familie zu sein“. (tu mit dpa/AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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