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Wurde zeitweise von den Frankfurter vorgeführt: Niklas Süle. Foto: dpa
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Wurde zeitweise von den Frankfurter vorgeführt: Niklas Süle.

FC Bayern

Tiefe Furchen bei den Dauersiegern

  • Frank Hellmann
    vonFrank Hellmann
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Die Symptome einer Krise sind bei den Münchner Allesgewinner sind nicht zu übersehen – und nicht allein mit den turbulenten Tagen von Bayern-Trainer Hansi Flick zu erklären.

Kaum einer von den Akteuren des FC Bayern verspürte den Drang, auch nur einen Moment länger als nötig auf der zerfurchten Spielfläche der Frankfurter Arena zu bleiben. Bis auf Leroy Sané verschwanden die Profis sofort in den Katakomben. Die 1:2-Pleite bei Eintracht Frankfurt fügte sich in einen Negativtrend, der bereits beim 3:3 gegen Arminia Bielefeld zu besichtigen war.

Fünf Punkte liegenzulassen, bedeutet zwar (noch) nicht den Verlust der Tabellenführung, „aber das ist ungewöhnlich viel“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im ZDF-Sportstudio. Seit fast drei Jahrzehnten hat der Rekordmeister nicht mehr so viele Gegentore (31) zu diesem Zeitpunkt in der Liga kassiert. „Offenbar stimmt etwas nicht in der Abstimmung“, so der Boss. Erstaunlich, dass Trainer Hansi Flick zwar Kritik am schlechten Rasen vorbrachte, aber milde über den Gesamtvortrag urteilte: Er nehme aus dem Aufbäumen der zweiten Hälfte „einiges Positives“ mit.

„Wir sind nicht arrogant“

Rummenigge kam zu einem anderen Urteil: Die Mannschaft sei gerade „zu unkonzentriert, zu inkonsequent“. Er nannte namentlich die vor den Gegentoren patzenden Sané und Niklas Süle. Während Sané die zweite Halbzeit aufdrehte – und den 26. Saisontreffer von Robert Lewandwoski vorbereitete – sammelte Süle lauter Gegenargumente für eine Vertragsverlängerung.

Wenn Bundestrainer Joachim Löw genau hingesehen hat, dürfte er den Verteidiger kaum für die kommenden WM-Qualispiele nominieren. Die verletzungs- und coronabedingten Ausfälle haben tiefe Furchen gezogen beim FCB. Wenn sich einer wie Süle auf dem Rechtsverteidigerposten als Fehlbesetzung erweist oder eine Notverpflichtungen wie Marc Roca mit den Ansprüchen fremdelt, kommt die Delle fast auf Ansage zustande. Am Dienstag steht das Champions-League-Achtelfinale bei Lazio Rom an.

Derweil stellte sich Rummenigge der Kritik an diversen von ihm getätigten Äußerung. Am ehesten ruderte er beim Vorstoß der Impf-Bevorzugung von Fußballern zurück. Da sei er falsch verstanden worden, die Profis könnten nur Vorbilder für die Bevölkerung werden, „wenn es genügend Impfstoff gibt“. Viel mehr Einlenken wollte er nicht erkennen lassen: Die Europapokalreisen quer über den Kontinent hätte die Uefa zu verantworten, bei den Menschenrechten in Katar müsse man mehr Geduld haben und generell gelte: „Wir sind nicht arrogant. Wir verlangen überhaupt keine Sonderrolle.“

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