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US-Spielerin Alex Morgan reifte vom Teambaby zur Fürhrungspersönlichkeit. Foto: Mike Sturk
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US-Spielerin Alex Morgan reifte vom Teambaby zur Fürhrungspersönlichkeit. Foto: Mike Sturk

Vom Teambaby zur Führungsfigur: US-Star Alex Morgan

Führungspersönlichkeit statt Teambaby - Stürmerin Alex Morgan hat sich im Frauenfußball-Nationalteam der USA zu einer prägenden Figur entwickelt.

Führungspersönlichkeit statt Teambaby - Stürmerin Alex Morgan hat sich im Frauenfußball-Nationalteam der USA zu einer prägenden Figur entwickelt.

In den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rückte Morgan bei der Weltmeisterschaft in Deutschland vor vier Jahren, nachdem sie von einem Internet-Portal zur schönsten Spielerin des Turniers gekürt wurde. Gerade erst wählten die Leser eines Schweizer Boulevardblattes die US-Amerikanerin auch zur schönsten Spielerin der WM 2015 in Kanada.

Aber Morgan ist nicht nur eine Werbe-Ikone mit angeblichen Einnahmen von rund drei Millionen Dollar pro Jahr, sie ist vor allem aus sportlichen Gründen im US-Team fast unentbehrlich. Das zeigte sich erneut beim 2:0-Erfolg im WM-Achtelfinale in Edmonton gegen Kolumbien. Zwar konnte Abby Wambach einen an Morgan verursachten Strafstoß nicht verwandeln, dafür brachte die 25-Jährige das US-Team mit ihrem 1:0 (53.) dann selbst auf die Siegerstraße.

2012 bei den Olympischen Spielen in London trug Morgan mit ihren Treffern maßgeblich zur erfolgreichen Titelverteidigung bei. Inzwischen hat sie in 87 Länderspielen 54 Mal getroffen. Mehrere langwierige Verletzungen hatten Morgan zurückgeworfen. Auch bei dieser WM verpasste sie noch das erste Gruppenspiel, kämpfte sich aber wieder heran. Wie die DFB-Elf hegen auch die US-Girls ihren Titeltraum und hoffen sehnsüchtig auf den dritten Titel nach 1991 und 1999 bei der Heim-WM. 

Aus dem einstigen Soccer-Starlet ist ein erwachsener Star geworden, seit Januar ist Morgan verheiratet. Schluss mit den Urlaubsbildern auf Hawaii im knappen Bikini beim Paddeln. Bei der Wahl zur Weltfußballerin 2013 belegte die mehrmalige US-Fußballerin des Jahres den dritten Rang hinter ihrer Teamkollegin Abby Wambach und der Brasilianerin Marta.

2010 debütierte die aus dem kalifornischen Diamond Bar stammende Spielerin im A-Team. Ihr Spitzname ist «Baby Horse». «Das stimmt, das ist meinem Laufstil geschuldet», bestätigt sie mit leicht rauchiger Stimme. «Aber ein Baby bin ich schon längst nicht mehr. Es wird Zeit für einen neuen Namen.»

An der University of California in Berkeley hat Morgan Political Economy studiert und erfolgreich abgeschlossen, sich bei den Golden Bears vom Basketball-, Softball- und Volleyball-Talent zum Soccer-Star entwickelt. Ihr Markenzeichen ist neben der «13» auf dem Trikot und dem pinken Stirnband auch ein Tattoo auf der linken Hüfte: Eine Rosenblüte, das Vereinsemblem der Portland Thorns, wo auch DFB-Torhüterin Nadine Angerer spielt.

Für Schlagzeilen sorgte die Angreiferin vor zwei Jahren, als sie für die Zeitschrift «Sports Illustrated» in deren Swimwear-Ausgabe posierte. Gemeinsam mit Schwimmerin Natalie Loughlin und Golferin Natalie Gulbis ließ sie sich einen Bikini auf die Haut malen. «Das Bodypainting war aufregend, eine komplett neue Erfahrung», sagte sie.

Wie ihre US-Teamkollegin Wambach, mit der sie gemeinsam bei der Kultserie «Die Simpsons» in einer WM-Extra-Ausgabe cartoonisiert über die Bildschirme flimmert, hofft Morgan nun auf den WM-Coup. Zunächst aber muss sie sich im Viertelfinale in Ottawa am Freitag gegen China durchsetzen. Sollte auch die DFB-Elf ihre Partie gegen Frankreich gewinnen, käme es im Halbfinale zum Showdown zwischen dem Weltrangisten-Ersten Deutschland und dem -Zweiten USA. (dpa)

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