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Einkaufen für Anfänger
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Einkaufen für Anfänger

Europameisterschaft

Tagebuch zur EM 2021: Einkaufen für Anfänger

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Jan Christian Müller hat sich auf den Weg zur EM 2021 gemacht. In seinem Tagebuch berichtet er über die Ereignisse vor Ort.

Tag 28 - Sportjournalisten sind in der Regel vollkommen überfordert, wenn sie Kleidung für Frau, Kinder, Neffen, Nichten, Oma, Opa, Mutter, Vater einkaufen sollen. Kann mich erinnern, dass mir das bei der EM 2016 in Frankreich ausnahmsweise mal halbwegs gelungen ist, zumindest das hellblaue Hemd für unseren Sohn Fabian, 22, trägt er noch heute. Bei Tochter Emilia, 20, ist es schon komplizierter, ihr Geschmack ist für einen stramm auf die 60 zugehenden Vater unergründlich.

Ein Beispiel: Im Winter lief sie ständig mit einer uralten hellblauen und viel zu großen Trainingsjacke herum, die sie irgendwo in meinem Schrank gefunden hatte. Ich hatte, ehrlich gesagt, vergessen, das olle Ding schon vor Jahren zur Altkleidersammlung zu bringen. Offenbar sind die baggy Klamotten wieder „in“. Zumindest waren sie das bis neulich. Geht ja gerade schnell mit der Mode.

Im Outlet-Store beim Ausrüster des Deutschen Fußball-Bundes (dessen Namen ich an dieser Stelle ausdrücklich nicht nennen werde, von dem ich aber ein sehr sinniges Werbeplakat, das dort herumsteht, als heutiges Bild beifüge) haben wir uns nach dem ersten Redaktionsschluss und vor der Pressekonferenz mit Joachim Löw am Dienstagabend um 19.45 Uhr eine gute Stunde lang mit ein paar Kollegen rumgetrieben. Immerhin hab ich für meine drei Neffen Trikots gefunden, die hoffentlich passen und ihnen sogar noch gefallen.

Die anderen Reporter sahen an der Kasse auch nur semi-glücklich aus, sie zweifelten, ob sie für Kinder/Neffen/Nichten/Frauen den richtigen Style, die richtigen Größen, die richtigen Farben ausgesucht hatten. Wahrscheinlich alles falsch: zu groß, zu klein, zu hässlich. Immerhin war man mal wieder außerhalb eines Supermarktes einkaufen. Bei mir bestimmt das erste Mal seit bald anderthalb Jahren. Es soll ja Menschen geben, die das glücklich macht.   (Jan Christian Müller)

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