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Szenen des 28. Spieltages: Ribéry-Tor und Glücksgriff

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Franck Ribéry erhält vor Spielbeginn seines 201. Bundesligaspiels nachträglich Blumen für das 200. Spiel. Foto: Tobias Hase
Franck Ribéry erhält vor Spielbeginn seines 201. Bundesligaspiels nachträglich Blumen für das 200. Spiel. Foto: Tobias Hase © Tobias Hase (dpa)

Einige entscheidende Szenen des 28. Spieltages, zusammengestellt von der Deutschen Presse-Agentur.

Einige entscheidende Szenen des 28. Spieltages, zusammengestellt von der Deutschen Presse-Agentur.

Franck Ribéry schießt sein 70. Tor für die Münchner Bayern im 201. Spiel (Fürs 200. gibt es vor Anpfiff verspätet Blumen). Sein Trainer Pep Guardiola ist verzückt: «Ein Wahnsinns-Tor!» Der Franzose glänzt als artistischer Sieg-Torschütze, Antreiber und auch Aushilfe in der Defensive beim 1:0 gegen die Eintracht Frankfurt. Als Gewinner darf sich auch Mario Götze fühlen. So lange hat er seit Anfang Oktober nicht mehr für die Bayern gespielt. Ribérys Treffer bereitete er gleich mit einem 18-Meter-Schuss vor. Nach seinem Tor im Italien-Länderspiel hat Götze auch den Münchenern seinen Wert gezeigt.

 Markus Weinzierl ist mit seinem FC Augsburg tief im Abstiegskampf verwickelt. Die 2:4-Auswärtspleite gegen die starken Mainzer macht sein Trainerleben kaum leichter. Ausgerechnet in dieser Lage meldet Zweitliga-Aufstiegskandidat RB Leipzig, dass er kein Interesse mehr hat, den 41-Jährigen als Trainer in der neuen Saison zu verpflichten. Weinzierls Reaktion: Er schweigt. Er will stattdessen in Ruhe über die Fehler seiner Mannschaft nachdenken. Damit hat er genug zu tun.

 André Breitenreiter und die Schalker kommen nicht voran. Im Rennen um die Champions-League-Plätze kassieren sie mit der 0:3-Niederlage in Ingolstadt den nächsten Rückschlag. Schon in den vergangenen Wochen hat sich Breitenreiter mit Spekulationen um einen Nachfolger für die nächste Saison herumschlagen müssen. Das dürfte nach diesem Spiel (Breitenreiter: «Wir haben alles vermissen lassen - Biss, Herz, Einstellung zum Spiel») nicht aufhören. Der Elfmeter für Ingolstadt zum 1:0 war eine fragwürdige Entscheidung, aber als Entschuldigung für die Leistung der Königsblauen reicht das nicht. Und die Aussichten im Saisonendspurt werden nicht besser. Die nächsten Gegner: Borussia Dortmund, Bayern München, Bayer Leverkusen.

Die Überraschung des Tages liegt in der Luft, als Dortmunds Trainer Thomas Tuchel sich entschließt, Shinji Kagawa einzuwechseln (74.). Drei Minuten braucht der Japaner, um aus einem 1:2-Rückstand im Heimspiel gegen Werder Bremen wieder ein Remis zu machen (77.). Und Tuchel zieht in der 80. Minute gegen die tapfer kämpfenden Bremer den nächsten Joker: Adrian Ramos kommt und braucht nur zwei Minuten um die Dortmunder zum 3:2-Sieg zu schießen. (dpa)

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