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Die Pose des Verlierers: Mainz-Keeper Robin Zentner.
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Die Pose des Verlierers: Mainz-Keeper Robin Zentner.

Mainz 05

Svensson spricht Klartext

  • Jan Christian Müller
    vonJan Christian Müller
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Nach der 0:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart ist der Mainzer Trainer Bo Svensson bedient: „So können wir uns nicht präsentieren.“

Tristesse bei Mainz 05. Der Rückenwind aus dem 3:2-Sieg gegen RB Leipzig ist am Freitagabend beim 0:2 in Stuttgart zur Flaute geworden. Trainer Bo Svensson wirkte schwer bedient nach der dritten Niederlage im fünften Spiel unter seiner Führung. „Insgesamt können wir mit der Leistung nicht zufrieden sein. In unserer Situation ist das zu dünn.“ Der Däne hörte sich nicht so an, als sei es zielführend, einen verbalen Schutzmantel um seine Mannschaft zu wickeln. Stattdessen Klartext: „Wir haben oft die falsche Lösung gefunden oder die Technik hat uns gefehlt.“ Es seien zu viele „falsche Entscheidungen“ getroffen oder „falsche Laufwege“ genommen worden. „Die Leistung, die wir gezeigt haben, ist ein Rückschlag. So können wir uns nicht präsentieren. Da müssen wir knallhart den Jungs gegenüber mit umgehen.“

Svensson hatte seiner Mannschaft bei den zuvor in dieser Saison daheim noch sieglosen Stuttgartern eine mutige Herangehensweise verordnet. So früh hat Mainz 05 schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr attackiert, das sah im Ansatz gar nicht mal schlecht aus, doch die Ballgewinne verpufften regelmäßig. Es folgten fast immer Fehlpässe der passschwächsten Mannschaft der Bundesliga. „Wir haben es brutal schlecht ausgespielt“, analysierte Kapitän Danny Latza. Ergo erarbeitete sich Mainz 05 genau eine echte Torchance - der Kopfball von Karim Onisiwo klatschte Mitte der zweiten Halbzeit gegen die Latte.

Es nützte den Rheinhessen auch nichts, dass sie betont körperlich zur Sache gingen (und sich etliche Verwarnungen abholten), um den Stuttgartern den Schneid abzukaufen, „Sie wollten unser Spiel zerstören“, befand VfB-Sportchef Sven Mislintat und lobte die Reaktion seiner Mannschaft: „Brust raus und ebenfalls panzern.“

Am Ende war es auch eine Frage der offensiven Qualität. Für Aufsteiger Stuttgart trafen die Stürmer Sasa Kalajdzic (55.) mit einem astreinen Kopfball und Silas Wamangituka (72.) nach einem eindrucksvollen 80-Meter-Sprint. Kapazitäten dieser Preisklasse fehlen im Mainzer Kader. Lediglich 18 Tore in 19 Spielen, sieben davon durch den abgewanderten Angreifer Jean-Philippe Mateta, sprechen eine klare Sprache. Am heutigen Montag schließt das Transferfenster. Nächsten Samstag kommt Union Berlin. Sportdirektor Martin Schmidt weiß, was zu tun ist.

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