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Darmstädter Torschützen unter sich: Philipp Tietz (von links), Benjamin Goller und Luca Pfeiffer. dpa
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Darmstädter Torschützen unter sich: Philipp Tietz (von links), Benjamin Goller und Luca Pfeiffer. dpa

Lilien

SV Darmstadt 98: Die Ballermänner der Liga

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Das Sturmduo Luca Pfeiffer und Phillip Tietz schießt den SV Darmstadt 98 mal wieder zum Sieg.

Sie haben es schon wieder getan, erneut zugeschlagen, jeweils doppelt sogar, die beiden Ballermänner vom Bölle: Luca Pfeiffer und Phillip Tietz, die Angreifer des Fußball-Zweitligisten Darmstadt 98. Sechs zu eins hieß es nach 90 Minuten für den Klub aus dem Südhessischen in Sandhausen und zum wiederholten Male in dieser Runde hatte das ungleiche Duo, das sich doch so sehr gegenseitig befruchtet, den größten Anteil am berauschenden Sieg.

Phillip Tietz, der fußballspielende Rabauke, stets unterwegs auf dem Rasen, auch mal dort, wo er gar nicht hingehört, aber immer im Dienste der Mannschaft, den Gegner nervend, spritzig, draufgängerisch, erfolgreich. Bereits nach 64 Sekunden erzielte er die Führung, und später, nach 59 Minuten, das 5:1. Es waren seine Saisontore sieben und acht, lediglich Dauerknipser Simon Terodde ist da noch erfolgreicher in dieser Spielzeit. Der Schalker stellte derweil mit seinem 153. Zweitligator den 34 Jahre alten Rekord von Dieter Schatzschneider ein.

Terodde stellt Torrekord ein

Luca Pfeiffer, der schlaksige Turm im Zentrum, der die Verteidiger alleine durch seine Ausstrahlung einschüchtert und bindet, die sich gerne mal im Doppelpack versuchen zu kümmern und dann doch von den erstaunlich geschmeidigen Bewegungen des 1,96-Meter-Mannes ins Leere geschickt werden. Seine Tore zum 2:1 (35.) und 4:1 (57.) waren bereits die Saisonbuden Nummer vier und fünf. Fakt ist: Dem Darmstädter Sportchef Carsten Wehlmann ist es im Sommer überraschend reibungslos gelungen, den Verlust des jüngst von Stefan Kuntz für das türkische Nationalteam nominierten Serdar Dursun aufzufangen. Tietz und Pfeiffer, da gibt’s im Doppelpack derzeit nicht viel Besseres in Liga zwei.

Nun bekamen es die Südhessen am Sonntag ehrlicherweise aber auch mit einem taumelnden Gegner zu tun. Der SV Sandhausen, Drittletzter und mit neuem Trainer Alois Schwartz an der Seitenlinie, war schlicht überfordert mit den spiel- und kampfstarken Darmstädtern. Selbst der zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 von Alexander Esswein (19.) konnte an der Überlegenheit der Gäste nichts ändern. Zeitweise hatten sie mehr als 70 Prozent Ballbesitz. Die weiteren Tore schossen Benjamin Goller (47.) zum 3:1 und Emre Karic zum Endstand (73.). „In der zweiten Halbzeit haben wir uns in einen Rausch gespielt“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht nach dem bereits zweiten 6:1 dieser Saison. Ohnehin: Mit nun 21 Toren sind die Lilien das treffsicherste Team der Liga, sogar treffsicherer als der neue Tabellenführer.

Der FC St. Pauli setzte sich zeitgleich am Millerntor mit 2:0 gegen Dresden durch und überholte damit Jahn Regensburg (2:2 gegen Karlsruhe). Von den Ligaschwergewichten punkteten der FC Schalke (3:0 gegen Ingolstadt) und Werder Bremen (3:0 gegen Heidenheim) dreifach, während sich der Hamburger SV (1:1 gegen Aue) in allerletzter Minute immerhin noch einen Zähler sicherte.

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