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Auch beim Jubeln schwer zu fassen: Silas Wamangituka (links).
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Auch beim Jubeln schwer zu fassen: Silas Wamangituka (links).

Dortmund – VfB Stuttgart 1:5

Stuttgarter Turbomänner

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Wie die furiosen Schwaben Borussia Dortmund beim 5:1-Sieg überrollten – und den BVB mit seinen eigenen Waffen schlug.

Der finale Sprint des Spiels war auch der schnellste: Mit mehr als 35 Kilometern pro Stunde enteilte der gerade erst eingewechselte Stuttgarter Stürmer Nicolas Gonzalez in der Nachspielzeit allen Dortmunder Verteidigern und veredelte seinen imposanten Tempolauf mit dem 5:1-Endstand. Fünf zu eins! Für den VfB beim BVB. Einen Sieg der Schwaben im Westfalenstadion hatte es zuvor 13 Jahre lang nicht mehr gegeben.

Der Stuttgarter Trainer Pellegrino Matarazzo war nachher entsprechend angetan von seiner jungen Truppe, der im Schnitt zweitjüngsten (23,37 Jahre) in der eigenen Bundesligageschichte: „Wir haben mit Überzeugung Fußball gespielt. Wir waren sehr scharf, sehr präsent. Wir haben nach vorne und nach hinten als brutale Einheit agiert.“

Der nach seinem prächtigen Saisonstart vor Selbstvertrauen strotzende Aufsteiger überließ dem Favoriten freiwillig meist den Ball und schlug die Borussia dann ausgerechnet in ihrer vermeintlichen Paradedisziplin: dem Turbofußball. Satte 40 Sprints mehr zogen die Gäste an, allen voran ragte nicht nur in dieser Teildisziplin wieder einmal Silas Wamangituka heraus.

Der 21-jährige Flügelflitzer, der in dieser Saison drittschnellste Bundesligaprofi überhaupt (35,4 km/h) verwandelte früh einen Elfmeter, ehe er den VfB mit dem zwischenzeitlichen 2:1 endgültig auf die Siegerstraße schoss. Ein weiteres Tor legte der Kongolese später noch auf. Nach elf Bundesligaspielen hat er nun sieben Treffer erzielt und drei vorbereitet, dazu reißt er mit eher ungewöhnlichen Laufwegen regelmäßig Lücken in gegnerische Abwehrreihen. „Bei Silas und bei vielen anderen Spielern ist das Potenzial grenzenlos“, schwärmte Trainer Matarazzo nicht zu Unrecht.

Auch der ansonsten recht zurückgenommene Thomas Hitzlsperger kam diesmal nicht umher, seine Freude und Stolz auf Twitter in ungewöhnlich markige Worte zu verpacken: „Ich könnte Konfetti kotzen, so happy bin ich über das, was ich gerade sehen durfte.“ Die furiosen Stuttgarter Tempomänner hatten nicht nur alle Dortmunder Verteidiger, sondern auch den glücklichen VfB-Boss überrollt. (mit dpa)

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