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Werders Nuri Sahin (l) und Sebastian Langkamp (r) versuchen Stuttgarts Ozan Kabak zu stoppen.

Bremen - Stuttgart

Unentschieden in Bremen

Bei Werder Bremen kamen die Schwaben am Freitagabend zu einem 1:1 (1:1) und sendeten zumindest ein Lebenszeichen im Abstiegskampf.

Der VfB Stuttgart muss weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2019 warten, hat mit dem 1:1 (1:1) bei Werder Bremen aber zumindest ein Lebenszeichen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gesendet. Dank der couragierten Leistung bei den ambitionierten Norddeutschen dürfte auch VfB-Coach Markus Weinzierl seinen Trainerposten erst einmal behalten dürfen. Am kommenden Sonntag steht dann das wichtige Kellerduell mit Hannover 96 an. Vor 41 000 Zuschauern im Bremer Weserstadion hatte Steven Zuber den VfB am Freitagabend bereits in der zweiten Minute in Führung gebracht. Davy Klaassen gelang in der 45. Minute der Ausgleich für die Bremer, für die das Remis im Kampf um die Europa-League-Plätze aber zu wenig ist.

Schon nach 61 Sekunden lag der Ball im Netz – zum Entsetzen der Werder-Fans aber im Bremer. Bei seinem Schwabenstreich nach Kopfballvorlage von Mario Gomez umkurvte Zuber erst Nuri Sahin, dann setzte der Schweizer zu einem Solo an und ließ Werder-Keeper Jiri Pavlenka mit seinem Schuss in die kurze Ecke keine Chance.

Den Schock des schnellsten Gegentors in dieser Saison hatten die verschlafenen Bremer noch gar nicht richtig verdaut, da hatte Gomez die nächste Großchance – doch der 33-Jährige vertändelte den Ball im Strafraum (9.), zudem war Pavlenka da.

Danach kamen die Norddeutschen zwar besser ins Spiel, leisteten sich aber zu viele Fehlpässe, agierten zu behäbig und mussten ständig auf der Hut sein. Doch auch deutlich mehr Ballbesitz brachte lange nichts Zählbares - bis Klaassen kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Sonntagsschuss Marke „Tor des Monats“ den Ausgleich erzielte (45.). Die Chancen in der zweiten Hälfte blieben ungenutzt. (dpa)

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