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Steffen Simon geht zum DFB

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Von: Jan Christian Müller

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War viele Jahre Reporter bei Länderspielen: Steffen Simon.
War viele Jahre Reporter bei Länderspielen: Steffen Simon. © imago/Andre Poling

Der langjährige TV-Reporter Steffen Simon wird Mediendirektor beim Deutschen Fußball-Bund.

Die bedeutendste von drei Stellen in der arg ausgedünnten Medienabteilung hat der Deutsche Fußball-Bund gefüllt: Der überregional bekannte TV-Reporter Steffen Simon wird DFB-Direktor „Öffentlichkeit und Fans“. Das entschied das neue DFB-Präsidium bei einer Außerordentlichen Sitzung am Mittwoch in Frankfurt. Weitere zu besetzende Positionen: ein Pressesprecher der Nationalmannschaft nach dem freiwilligen Rückzug von Jens Grittner und eine Pressesprecherin, die dem neuen Medienchef die Tagesarbeit abnimmt.

Seinen Vertrag soll der nicht mehr ganz taufrische, bereits 57-jährige Steffen Simon laut DFB „voraussichtlich am 1. Mai“ antreten und verantwortlich für „die unter Gesichtspunkten der Imagebildung relevante strategische Entwicklung und Positionierung des Verbandes in der öffentlichen Wahrnehmung sein“. Das ist in der Tat bitter nötig, seit die zwar verbandsintern allseits beliebte, aber in Fußballfachfragen heillos überforderte Mirjam Berle im Juni 2021 nach einem halben Jahr schon wieder Abschied nahm. Steffen Simon wird in einer Pressemitteilung des Verbands so zitiert: „Ich freue mich darauf, mich künftig für den DFB zu engagieren.“

Man wird sehen, wie lange diese Freude währt. Immerhin ist unter dem neuen Präsidenten Bernd Neuendorf auch auf der Führungsposition der Öffentlichkeitsarbeit nun ein aussichtsreicher Neuanfang gemacht, nachdem zuvor Harald Stenger (von 2001 bis 2010) und Ralf Köttker (bis 2021) dort lange Jahre gearbeitet hatten.

Im DFB ist man sehr glücklich mit der Personalie Simon. Die designierte Generalsekretärin Heike Ullrich findet: „Steffen Simon gehört zu den bekanntesten Figuren im deutschen Sportjournalismus. Er ist ein Fachmann, an seiner Kompetenz gibt es keinen Zweifel. Er versteht sein Handwerk.“

Das stimmt: Simon war 16 Jahre Länderspielreporter und beim WDR 19 Jahre lang in leitender Position tätig.

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