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WM-Qualifikation

„Frauen bitte wegschauen“ – Sexismus-Vorwürfe gegen Steffen Freund

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Gegen Ex-Nationalspieler Steffen Freund werden Sexismus-Vorwürfe am Rande des Deutschland-Spiels laut. Der RTL-Kommentator erklärt sich.

Skopje – Die deutsche Nationalmannschaft löste am Montagabend das Ticket für die WM 2022 in Katar. 4:0 hieß es für das DFB-Team nach 90 Minuten im nordmazedonischen Skopje, ein überzeugender Auftritt der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick. Weniger überzeugend präsentierte sich Ex-Nationalspieler Steffen Freund, der als Co-Kommentator der Partei bei RTL fungierte. Der 51-Jährige fiel während der ersten Halbzeit auf, als er eine Szene kommentierte. Bereits während der Partie wurden in sozialen Netzwerken Sexismus-Vorwürfe laut.

Freund hatte die Wiederholung der Verletzung des nordmazedonischen Spielers Arijan Ademi damit kommentiert, dass Frauen bei dieser Zeitlupe „bitte wegschauen“ mögen.

Sexismus-Vorwürfe gegen Steffen Freund: Ex-Nationalspieler erklärt sich

Konfrontiert mit den Sexismus-Vorwürfen erklärte sich Freund noch in der Nacht auf Dienstag. „Bei der Verletzung von Ademi hab ich einfach nur an meine Frau denken müssen, die solche Zeitlupen, wie ich auch, nur sehr schlecht ertragen kann“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Er hoffe zudem, dass sich der Spieler Nordmazedoniens nicht zu schwer verletzt habe, so der 51-Jährige.

Ex-Nationalspieler Steffen Freund. (Archivfoto)

Auch in der Nacht und am Dienstagmorgen schäumten zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer auf Twitter vor Wut. Eine Nutzerin fragte beispielsweise, wie das Spiel ausgegangen sei. Sie habe ja leider wegschauen müssen.

Steffen Freund tritt seit dem Jahr 2011 regelmäßig als Fußball-Experte in Erscheinung. Unter anderem arbeitete er für Sky Sport, BT Sport und RTL Nitro. Seit 2017 kommentiert Freund auch die Übertragungen der Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft. Im Jahr 2019 wurde Zusammenarbeit verlängert.

Ex-Nationalspieler Steffen Freund. (Archivfoto)

(tu)

Rubriklistenbild: © Frank Hörmann/Sven Simon/Imago Images

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