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Spanien-Coach Enrique äußert sich zu Schützenhilfe für DFB-Team

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Von: Niklas Kirk

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Man sieht sich!
Knapper Austausch vor dem Spiel: Hansi Flick und Luis Enrique © Robert Michael/dpa

Der Sieg von Costa Rica bietet Spanien eine ruhige Ausgangslage für ihr letztes Gruppenspiel. Dennoch soll dieses laut Luis Enrique gewonnen werden.

Frankfurt – Der Sieg von Costa Rica über Japan, reiht sich in die Reihe sportlicher Überraschungen dieser WM ein. Durch den 1:0-Erfolg bescherten sich die „Ticos“ ein Endspiel ums Weiterkommen gegen die DFB-Elf und der spanischen Mannschaft eine komfortable Ausgangssituation für ihr Spiel gegen Japan. Gewinnt das Team von Luis Enrique, sind sie sicher als erster weiter, bei Unentschieden sind sie sicher weiter, auch wenn sie noch auf den zweiten Platz zurückfallen könnten.

Sich dem Vorteil es in der eigenen Hand zu haben bewusst, betont Luis Enrique, dass seine Mannschaft antrete „um zu gewinnen.“ und so der Mannschaft von Hansi Flick gleichzeitig wertvolle Schützenhilfe biete. Dennoch könnte der 52-jährige Ex-Barca Spieler gegen Japan personelle Veränderungen vornehmen. So gilt es laut Marca etwa als sicher, dass Sergio Busquets im letzten Gruppenspiel geschont wird, gleiches könnte für Gavi gelten.

Luis Enrique über das Spiel gegen Japan: „Egal, welche Spieler ich auswähle – das sind alles gute Spieler“

Trotz etwaiger Personalwechsel unterstrich Enrique die Qualität seines Kaders und merkte auf die mögliche Aufstellung angesprochen an: „Egal, welche Spieler ich auswähle – das sind alles gute Spieler“ und hatte in Bezug auf die geforderte Schützenhilfe noch einen Fingerzeig in Richtung DFB-Elf parat.: „Ihr müsst daran denken, selbst zu gewinnen – Costa Rica macht es gut. Und wir denken an Japan, das wird schwierig genug.“

Zu den weiteren beliebten Gedankenspielen eines Sportturniers gehört immer auch der Blick auf die potenziellen Gegner in den K.O.-Runden. Genüsslich werden Vorhersagen darüber getroffen, wie sich die eigene Gruppenplatzierung auf den weiteren Turnierverlauf auswirken könnte. Das Kalkül möglicherweise davon zu profitieren nur zweiter zu werden, um im Viertelfinale Brasilien aus dem Wege zu gehen, wurde jüngst von der Marca eingebracht.

Immerhin sprachen sich von 25 990 Teilnehmenden 33 % für einen kalkulierten zweiten Platz aus, was der deutschen Mannschaft durch fehlende Schützenhilfe das Leben schwer machen würde. Denn im Falle eines japanischen Siegs müsste die deutsche Mannschaft in einen Torreigen gegen Costa Rica kommen.

Niclas Füllkrug über seinen WM-Treffer gegen Spanien: „Nicht das erste Tor, dass ich geschossen habe.“

Ein Hoffnungsträger für Tore im letzten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft könnte Niclas Füllkrug werden. Dieser gab sich zunächst gelassen, über seine Beteiligung am geretteten Punkt gegen Spanien. „Ich bin in solchen Situationen sehr entspannt, es ist ja nicht das erste Tor, das ich geschossen habe, auch nicht das erste wichtige“, wird der Werder-Stürmer von Spox zitiert.

Mit Blick auf das Spiel schaut der 29-Jährige ernst: „Man braucht jetzt keine Riesenfreudensprünge machen, wir haben das wichtigste Spiel noch vor der Brust“. Das Tor bringe ihm „am Ende wenig, wenn wir die Gruppenphase nicht überstehen.“ (nki)

Unterdessen fand der mutige Auftritt der DFB-Elf beim gestrigen (27. November) viele lobende Worte in der internationalen Presse.

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