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Showdown in Potsdam

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Von: Jan Christian Müller

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Schwerer Sturm beim DFB.
Schwerer Sturm beim DFB. © Arne Dedert/dpa

Am Wochenende trifft sich die Basis mit der Führungsspitze – und wird den streitlustigen Bossen unmissverständlich klarmachen, dass es so nicht weitergeht im DFB. Auch der Betriebsrat macht Druck.

Kommt es am Samstag und Sonntag zum Showdown in Potsdam? Dort treffen sich an diesem Wochenende die Chefs aus 21 Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes zum Krisengipfel mit der Führungsspitze um die ziemlich besten Feinde Fritz Keller (Präsident) auf der einen sowie Friedrich Curtius (Generalsekretär), Rainer Koch (Vizepräsident) und Stephan Osnabrügge (Schatzmeister) auf der anderen Seite zum Tribunal.

Die regionalen Bosse sind allesamt hochgradig befremdet und verärgert über das niveaulose Hauen und Stechen, die gegenseitigen Anzeigen bei der hauseigenen Ethikkommission sowie das ständige strategische Durchstechen von pikanten Informationen an Medien. Sie möchten wissen, was Keller bei der letzten Präsidiumssitzung zu seinem Nazi-Vergleich gegenüber Koch getrieben hat. Viele sind der Meinung, der Präsident sei nicht mehr präsidiabel. Der Vertrauensverlust in Curtius und Koch geht damit allerdings vielerorts einher, weshalb einige Landesbosse (gemeinsam mit Keller) auf einen zeitnahen Außerordentlichen Bundestag drängen. Ziel: ein kompletter Personalaustausch und Neuanfang. Auch die Rolle des listigen Bundesligavertreters Peter Peters im DFB-Präsidialausschuss soll kritisch hinterfragt werden.

Zudem hat sich nach FR-Informationen der angesichts der unsäglichen Exzesse beschämte DFB-Betriebsrat schriftlich an die gesamte Belegschaft gewendet und ultimativ deutlich gemacht, dass das unwürdige Treiben in der Verbandsspitze endlich ein Ende haben muss.

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