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WM 2022: Muss gesetzter DFB-Star nach schwachem Saisonstart um Nominierung bangen?

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Von: Jan Oeftger

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Mit dem Wechsel nach Leipzig sollte für Werner alles besser werden. Der Saisonstart ist nicht geglückt. Das könnte sich auf die Deutsche Nationalmannschaft auswirken.

Leipzig – Bei Bundestrainer Hansi Flick ist Timo Werner in der Deutschen Nationalmannschaft gesetzt. Der Stürmer zahlte das Vertrauen, wenn auch gegen meist kleinere Gegner, mit einigen Toren zurück. Flicks Aufforderung, dass er mit Blick auf die WM 2022 in Katar Spieler brauche, die im Rhythmus stehen, folgte Werner. Mit seiner Rückkehr zu RB Leipzig erhoffte er sich, an erfolgreiche Zeiten in der Bundesliga anknüpfen zu können. Doch das gelingt noch nicht.

Beim FC Chelsea war Werner in der vergangenen Saison nur Ergänzungsspieler, kam oftmals nur von der Bank aus. In der Premier League traf er nur viermal. Mit dem Wechsel nach Leipzig sollte alles besser werden. Doch nach sechs Spielen fällt die Bilanz ernüchternd aus. Genau wie die gesamte Mannschaft kommt auch Werner nicht richtig in Schwung. Seine Bilanz mit vier Toren und zwei Vorlagen in sechs Spielen täuscht darüber hinweg. Vier dieser Scorerpunkte sammelte er im DFB-Pokalspiel gegen den Viertligisten Teutonia Ottensen.

Timo Werner legte mit RB Leipzig einen schwachen Saisonstart hin.
Timo Werner legte mit RB Leipzig einen schwachen Saisonstart hin. © Christian Schroedter/imago

DFB-Star Werner mit schwachen Leistungen in wichtigen Spielen

In den wichtigen Spielen tauchte der schnelle Angreifer dagegen ab. Beim 0:4 in Frankfurt und der 1:4-Niederlage im Champions-League-Heimspiel gegen Shakhtar Donetsk zeigte Werner eine extrem schwache Leistung. Das kann Auswirkungen auf das DFB-Team haben. Seine Konkurrenten in der Offensive des FC Bayern sind aktuell in Torlaune. Leroy Sané, Serge Gnabry, Thomas Müller und Jamal Musiala könnten in der Gunst des Bundestrainers derzeit vor dem Leipziger stehen. Auch Dortmunds Kapitän Marco Reus befindet sich in einer sehr guten Form.

RB Leipzig hat auf den enttäuschenden Saisonstart des Teams bereits reagiert und Trainer Domenico Tedesco entlassen. Als Nachfolger wurde Marco Rose verpflichtet. Der ehemalige Dortmund-Trainer setzt auf einen schnellen Offensiv-Fußball. Das könnte Werner entgegenkommen. Für den gebürtigen Stuttgarter wird es wichtig sein, seine Form schnell zu finden und einige Tore zu erzielen. Ansonsten wird er kurz vor der WM 2022 seinen Stammplatz in der Deutschen Nationalmannschaft verlieren. Das Ticket für den Kaderplatz wird Werner schon sicher haben. Bis jetzt konnte er in elf Länderspielen unter Flick acht Tore erzielen. (Jan Oeftger)

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