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Zweite Liga startet in die Saison: Schmackhafte Zutaten

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Von: Daniel Schmitt

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Ein Weltmeister in Liga zwei: Kaiserslauterns Erik Durm.
Ein Weltmeister in Liga zwei: Kaiserslauterns Erik Durm. © Eibner/Imago

Die zweite Liga ist wohl nicht mehr die beste aller Zeiten. Trotzdem verspricht die kommende Saison Spannung und Fußballromantik. Ein Kommentar.

Man darf gespannt sein, was sich die kreativen Marketingköpfe diesmal so alles ausgedacht haben, welch pfiffige Slogans sie bei DFL, Sky, Sport 1, Sat 1 und überall dort, wo noch der deutsche Zweitligafußball verkaufsfördernd angepriesen wird, entwickelt haben. Eine überspitzte Rückschau der Ideensammlung aus den vergangenen Jahren: „Die beste zweite Liga aller Zeiten“; „Die allerbeste zweite Liga alleraller Zeiten“; „Die allerallerbeste zweite Liga alleralleraller Zeiten“ - was soll da bloß noch kommen?

Ja, sie werden sich etwas einfallen lassen müssen, die alten Parolen sind überholt. Vor allem deshalb, weil die Besetzung der an diesem Freitag beginnenden zweiten Liga eben nicht mehr derart vorzüglich ist, wie sie es in der vergangenen Saison war, als an nicht gerade wenigen Fußballwochenenden das Gros der Aufmerksamkeit statt im hochklassigen Augsburg, Mainz oder Fürth eben im unterklassigen Hamburg, Gelsenkirchen oder Bremen lag. Mit Schalke und Werder sind nun zwei Zugpferde nicht mehr dabei, davongaloppiert in Liga eins. Sie lassen eine Spielklasse zurück, die um Aufmerksamkeit erst wieder wird kämpfen müssen, die das aber schaffen kann. Warum? Weil trotzdem viele Zutaten für schmackhafte Fußballkost vorhanden sind.

1. FC Kaiserslautern erfreut die Fußballromantiker

Erneut versammeln sich unter den 18 Klubs etliche mit viel Tradition und hohen Ansprüchen, angefangen beim Hamburger SV, dem Favoriten, weiter über finanzstarke wie aufstiegsambitionierte Klubs aus Hannover, Nürnberg oder Düsseldorf, auch St. Pauli will wieder oben anklopfen, ebenso die Absteiger Fürth und Bielefeld. Von nach Überraschungen gierenden Darmstädtern oder Heidenheimern ganz zu schweigen - allenthalben eine hohe Leistungsdichte. Dazu die Aufsteiger aus Kaiserslautern, Magdeburg, Braunschweig - wuchtige Klubs für echte Fußballromantiker. Sogar zwei 2014er-Weltmeister, Zieler und Durm, geben sich die Ehre.

Die zweite Liga wird nun also nicht mehr die beste zweite Liga aller Zeiten sein, die spannendste könnte sie aber dennoch werden.

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