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Felix Zwayer.
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Felix Zwayer.

Deutscher Fußball-Bund

Ex-Schiedsrichter kritisiert Felix Zwayer heftig: „Sollte keinen Profifußball pfeifen“

  • Sascha Mehr
    VonSascha Mehr
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Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe hat Kollege Felix Zwayer heftig kritisiert.

Update vom Freitag, 02.07.2021, 16:55 Uhr: Manuel Gräfe hat den Bundesligaschiedsrichter Felix Zwayer heftig kritisiert. „Wer einmal Geld angenommen und Hoyzers Manipulation ein halbes Jahr verschwiegen hat, sollte keinen Profifußball pfeifen“, sagte Gräfe zum Zeit-Magazin und ist vom DFB enttäuscht: „Der befördert Zwayer auch noch, trotz durchschnittlicher Leistungen. Mir bleibt es nun immerhin erspart, mich mit diesen Themen rumzuschlagen.“

Manuel Gräfe verklagt DFB

Erstmeldung vom Donnerstag, 01.07.2021, 16:11 Uhr: Frankfurt - Manuel Gräfe, ehemaliger DFB-Schiedsrichter und lange Jahre in der Bundesliga aktiv, hat seine Drohung wahrgemacht und rechtliche Schritte gegen den Deutschen Fußball-Bund eingeleitet. Grund dafür ist seine Zwangs-Pensionierung. Gräfe musste seine Bundesliga-Karriere nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison beenden, da es beim DFB eine Altersgrenze von 47 Jahren gibt und Gräfe diese nun überschritten hat. „Ich verklage den DFB wegen Altersdiskriminierung. Der DFB nimmt mir das, was mir Freude macht. Natürlich gibt es auch finanzielle Verluste, ich werde versuchen, wenigstens diese geltend zu machen“, sagte der ehemalige Unparteiische dem Zeit-Magazin.

Bundesliga: Schiedsrichter Manuel Gräfe verklagt den DFB

Manuel Gräfe war in der Bundesliga sehr beliebt. Fans, Spieler und Verantwortliche setzten sich für eine Fortsetzung seiner Karriere ein, aber ohne Erfolg. Der DFB beharrte auf seine Altersgrenze, trotz überragender Leistungen von Gräfe. „Ich hätte gerne weitergemacht. Meinen Füßen, Knien und der Hüfte geht es gut. Aber der DFB pocht auf eine uralte Richtlinie. Ich fühle mich, als könnte ich bis 50 pfeifen oder länge“, zeigte sich Gräfe aufgrund der Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes enttäuscht.

Bundesliga: Altersgrenze für Manuel Gräfe kein Kriterium

Eine Klage gegen den DFB hatte Manuel Gräfe bereits angekündigt. „Vielleicht ist es an der Zeit, ein letztes Signal zu senden. Es gibt Kanzleien, die haben mich kontaktiert. Die sehen die rechtliche Lage relativ eindeutig“, sagte er dem WDR. Jetzt hat er seine Ankündigung wahrgemacht und den DFB verklagt. Für den ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter ist die Altersgrenze in der Fußball-Bundesliga kein Kriterium, für ihn zählt nur die Leistung auf dem Platz, wie Gräfe sagte.

Manuel Gräfe bekam aber nicht nur Zuspruch für seinen Kampf gegen die Altersgrenze beim DFB. „Wenn sich jemand an seinen Posten klammert, werden die Aufstiegsmöglichkeiten für junge Schiedsrichter von unten nach oben immer rarer. Wenn man jetzt wegen eines Namens eine Ausnahme macht, werden bald Stimmen laut, die für den nächsten eine Ausnahme fordern - und dann wieder für den nächsten“, sagte Markus Merk, einst selbst DFB-Schiedsrichter in der Fußball-Bundesliga. (Sascha Mehr)

Unterdessen sind bei der EM 2021 die deutschen Schiedsrichter Felix Brych und Daniel Siebert im Einsatz – Sieberts Nominierung war nicht unbedingt zu erwarten.

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