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Schalker Frust nach der Pleite in München.
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Schalker Frust nach der Pleite in München.

Vor Dreierpack

Schalke und Gladbach trennen Welten

Schalke im Tief, Gladbach obenauf: Vor dem "Dreierpack" mit drei Duellen binnen 13 Tagen könnte die Lage bei den Westklubs nicht unterschiedlicher sein.

In der Bundesliga-Tabelle trennen den Zehnten Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 auf Platz zwölf gerade mal zwei Punkte, stimmungsmäßig aber liegen vor dem ersten von drei Duellen binnen zwei Wochen Welten zwischen den Westklubs. Während die Borussia nach dem 2:1 (0:0) im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Hamburger SV dank des herausragenden Kapitäns Lars Stindl vom ersten Titel seit 22 Jahren träumt, droht Schalke alle Saisonziele zu verpassen.

Nach der 0:3 (0:3)-Pleite im Pokal bei Bayern München, der bereits elften Saisonniederlage, herrschte Ernüchterung vor bei den Knappen. Trainer Markus Weinzierl schimpfte über seine Schlaffis, Rotsünder Holger Badstuber war völlig bedient - und Torwart Ralf Fährmann hätte "am liebsten in den Pfosten gebissen". Die Art und Weise der Niederlage sei "ein Schlag ins Gesicht" gewesen, meinte Fährmann, die harmlosen Schalker seien "in allen Bereichen unterlegen" gewesen.

Manager Christian Heidel meinte, die Bayern hätten "teilweise Pingpong mit uns gespielt". Nur, weil der deutsche Fußball-Rekordmeister zwei, drei Gänge zurückschaltete, kam Schalke glimpflicher davon als der HSV vier Tage zuvor (0:8). Weinzierl kritisierte offen das Zweikampfverhalten seines Spielführers Benedikt Höwedes sowie das von Max Meyer. Aber, fügte der Coach trotzig an, "wir werden uns schnell wieder aufrichten".

Schon am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im ersten Duell mit und bei der Borussia muss eine Reaktion her, um die Mini-Chance auf Europa zu erhalten. Die wie seine Nebenleute überforderte Münchner Leihgabe Holger Badstuber, die per Gelb-Roter Karte (77.) vom Platz geflogen war, forderte aber zunächst eine Aufarbeitung. "Jetzt geht es nicht um Europa, es geht um dieses Spiel", sagte er: "Wir hatten die Plattform, alles rauszuhauen und haben's nicht hinbekommen." Schalke habe "einiges aufzuholen".

Ganz anders die Borussia. Trainer Dieter Hecking, der Gladbach mit sieben Siegen in zehn Spielen (zwei Niederlagen) wiederbelebte, gab sogar forsch den Pokalsieg als Ziel aus. Im Halbfinale, das der VfL erstmals seit fünf Jahren wieder erreichte, kommt Ende April Eintracht Frankfurt in den Borussia-Park; zuvor aber warten die Duelle mit S04 in Liga und im Achtelfinale der Europa League.

"Mit dieser Einstellung", sagte Mittelfeldspieler Jonas Hofmann in Hamburg, "haben wir gegen jeden Gegner eine Chance." Und, vor allem, mit diesem Kapitän. Stindl ebnete gegen einen lange besseren HSV mit seinem verwandelten Elfmeter (53.) den Weg ins Halbfinale. "Er ist megapräsent und momentan in einer herausragenden Verfassung", sagte Hecking über den 28-Jährigen, der mit seinem achten Tor in diesem Jahr das nächste Bewerbungsschreiben bei Bundestrainer Joachim Löw einreichte.

"Der Sommerurlaub ist schon ein Stück weit geplant", sagte der Familienvater zwar und eine Reiserücktrittversicherung "momentan noch nicht" Thema, aber gegen eine Einladung zum Confed Cup in Russland würde er sich sicher nicht wehren. Allzu sehr will er aber nicht Richtung DFB-Elf schielen: "Es macht im Moment so viel Spaß, da denke ich noch nicht an die mittelfristige Zukunft."

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