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Clemens Tönnies hatte sich wegen seiner  rassistischen Aussagen ein dreimonatiges Tätigkeitsverbot verordnet. 

Schalke 04

Tönnies gibt sich geläutert

Nach seinen rassistischen Aussagen will der Aufsichtsratschef von Schalke 04 eine veränderte Sichtweise auf die Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft entwickelt haben.

Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hat während seines abgelaufenen dreimonatigen Tätigkeitsverbots beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 wegen eigener rassistischer Aussagen eine veränderte Sichtweise auf die Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft entwickelt. „Der Alltagsrassismus ist viel größer, als ich gedacht habe“, sagte Tönnies der „Süddeutschen Zeitung“. Er berichtete unter anderem über Erkenntnisse aus Unterhaltungen mit afrikanischen Spielern und Mitarbeitern seines Unternehmens zu den Problemen von Migranten.

Die Schilderungen seiner Gesprächspartner hätten sein Bewusstsein für die Thematik weiter geschärft, sagte Tönnies: „Sie machen eigentlich täglich irgendwelche rassistischen Erfahrungen, wenn sie in der Stadt unterwegs sind. Ich habe gesagt: Das glaube ich nicht. Doch, sagten sie. Da ist mir nochmal einiges klar geworden.“ (sid) 

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