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Die Saison 2019/2020 startet bald:

Wird die Eintracht wieder triumphieren?

Es geht wieder los: Seit dem dritten Juli ist das Training beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt im vollen Gange.

Zwischen dem siebten und dem 13. Juli fand das Trainingslager in der Schweiz in Thun statt. Das letzte Freundschaftsspiel während des Trainingslagers wurde gegen den FC Luzern mit 3:1 gewonnen. Daichi Kamada, Sébastien Haller und Goncalo Paciência netzten beim Sieg der Frankfurter ein.

Am 25. Juli und am ersten August muss die Eintracht in der zweiten Runde der Europa League ran. Als Gegner wartet der Gewinner der Partie Radnicki Nis gegen FC Flora Tallinn. Am elften August wartet Waldhof Mannheim in der ersten Runde des DFB-Pokals. Die Bundesligasaison 2019/2020 beginnt dann endlich mit dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim am 18. August. Dann sollen die Hessen in die großen Fußstapfen der Vorsaison treten, wo die SGE als Überraschungsmannschaft galt. Aber kann das Team vom Main diese ausfüllen und die Erfolge aus der letzten Bundesliga und der Europa League wiederholen?

Welches Potenzial steckt im Team?

Eine eindeutige Prognose für den Ausgang der kommenden Saison für Eintracht Frankfurt lässt sich nur schwer abgeben. Mit Luka Jovic und Sébastian Haller wurden gleich zwei Stützen im Angriff verkauft. Auch die ausgeliehenen Kevin Trapp, Sebastian Rode und Martin Hinteregger konnten noch nicht zurückgeholt werden.

Außerdem wurden keine namhaften Spieler als Ersatz für die Abgewanderten verpflichtet. Auch in der kommenden Spielzeit geht man in Frankfurt mit vielen jungen Talenten und einigen unbekannten Spielern in die Saison. Die jüngste Vergangenheit hat aber gezeigt, dass die Frankfurter ein gutes Scouting-Netzwerk haben und Trainer Adi Hütter mit jungen Spielern umgehen kann. Das Potenzial, um die Erfolge 2018/2019 zu wiederholen, ist allemal da. Allen voran, wenn Spieler wie Goncalo Paciência und Mijat Gacinovic weitere Sprünge in ihrer sportlichen Entwicklung machen können.

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Viele Abgänge schmerzen

Die Erfolge der vergangenen Saison blieben auch bei den Scouts der großen europäischen Teams nicht unbemerkt. Viele Spieler, die sich im vergangenen Jahr als große Überraschung entpuppt haben, haben das Interesse europäischer Topklubs geweckt. Der Ruf dieser Vereine ist vor allen bei den jungen talentierten Spielern auf offene Ohren getroffen. So mussten die Frankfurter einige schmerzhafte Abgänge hinnehmen.

  1. Luka Jovic - er galt in der vergangenen Saison als das Aushängeschild der SGE. Der 21-jährige Serbe hat in der Spielzeit 2018/2019 27 Treffer in 48 Spielen erzielen und weitere sieben Buden vorlegen können. Der Stürmer hat das Interesse des großen Real Madrids geweckt und wurde schließlich für eine Ablöse von 60 Millionen Euro gekauft. Ein Transfer, der der Eintracht zwar eine Stange Geld eingebracht hat, aber eine große Lücke im Sturm hinterlassen hat.
  2. Kevin Trapp - Der deutsche Nationaltorwart war in der vergangenen Saison die unumstrittene Nummer Eins zwischen den Pfosten. Kevin Trapp wurde aber nur von Paris Saint Germain ausgeliehen. Die Leihe endete am ersten Juli und der Torwart musste zurück in die französische Hauptstadt.
  3. Sebastian Rode - Von Borussia Dortmund wurde Sebastian Rode für eine Saison ausgeliehen. Der Mittelfeldspieler hat schon zwischen den Saisons 2010/2011 und 2014/2015 in Frankfurt gespielt, bevor der FC Bayern München seine Fühler nach ihm ausgestreckt hatte. Auch in der vergangenen Saison konnte der Mittelfeldmotor zum absoluten Fanliebling avancieren, eher er sich am Ende der Saison schwer verletzt hatte und zurück zu seinem alten Arbeitgeber musste.
  4. Martin Hinteregger - Auch der 26-jährige Österreicher Martin Hinteregger wurde in der Saison 2018/2019 ausgeliehen. Der Innenverteidiger wurde in der Wintertransferperiode aus Augsburg geholt und schaffte es, in nur sechs Monaten, die Herzen der Fans zu erobern. Zum Leidwesen der Eintracht war auch in seinem Leihvertrag keine festgeschriebene Ablösesumme integriert.
  5. Sebastian Haller - Der französische Stürmer Sébastien Haller wechselt zum englischen Erstligisten West Ham United. Als Ablösesumme stehen bis zu 40 Millionen Euro im Raum. Geld, das die Kassen der SGE auffüllen kann, aber das Loch im Sturm noch weiter aufreißt.

Wer soll die Stars ersetzen? 

Für die Stürmerstars Luka Jovic und Sébastien Haller hat die Eintracht viel Geld erwirtschaften können. Hinteregger, Trapp und Rode haben die Hessen verlassen, da der Leihvertrag mit ihren Arbeitgebern abgelaufen ist. Aber wer soll die Stars ersetzen? In erster Linie gilt es, die ausgeliehenen Spieler der Vorsaison fest zu verpflichten. Diese Spieler wurden bereits verpflichtet und sollen das Team verstärken:

  1. Djibril Sow - Der 22-jährige Mittelfeldspieler wurde von Young Boys Bern verpflichtet und kann alle Positionen im Zentrum besetzen. Vor allem soll der Schweizer Kreativität und offensive Frische ins Spiel bringen. Seine Dienste haben sich die Frankfurter neun Millionen Euro kosten lassen.
  2. Dominik Kohr - Falls Sebastian Rode nicht aus Dortmund zurückgeholt werden kann, haben die Frankfurter Dominik Kohr als Ersatz verpflichtet. Der 25-jährige Sechser wurden für 8,5 Millionen Euro aus Leverkusen geholt.
  3. Filip Kostic - Der linke Mittelfeldspieler Filip Kostic war eine der tragenden Größen der Vorsaison. Grund genug für die Vereinsverantwortlichen, die Kaufoption schon ein Jahr vor Leihende für sechs Millionen Euro zu ziehen.
  4. Dejan Joveljic - Der serbische Stürmer Dejan Joveljic wurde als Ersatz für Luka Jovic geholt. Vier Millionen Euro soll die Eintracht an Roter Stern Belgrad überwiesen haben. Dabei erhofft sich die Führungsetage der Frankfurter einen weiteren Glücksgriff, wie bei der Verpflichtung seines Landsmanns.
  5. Eric Durm - Er war Teil der deutschen Weltmeistermannschaft 2014. Danach wurde es um den Linksverteidiger eher ruhig. Vom englischen Absteiger Huddersfield Town kam der ehemalige Dortmunder ablösefrei an den Main.

Fazit 

Die Bundesligasaison 2019/2020 steht in den Startlöchern. Noch läuft die Vorbereitung und Eintracht Frankfurt könnte noch auf dem Transfermarkt zuschlagen. Bisher wurden wichtige Spieler abgegeben und auch Ante Rebic könnte den Verein verlassen. Es gilt abzuwarten, ob die Spieler, die als Ersatz geholt wurden, die hinterlassenen Lücken füllen können. Das Potenzial, um wieder eine erfolgreiche Saison zu spielen, hat die Mannschaft von Adi Hütter aber allemal.

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