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Anführer und Freistoßspezialist: Dimitri Payet (r.) gehört zu den Topstars der Franzosen.

Olympique Marseille

Die Ruhmreichen

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Die Franzosen sind Vorjahresfinalist ? haben aber ein Fanproblem.

Der Name hat Klang. Marseille, bedeutende europäische Hafenmetropole und zweitgrößte Stadt Frankreichs, ist auch im Fußball mit gehöriger Strahlkraft ausgestattet. Bekannte Söhne der Stadt sind Ikonen im Spiel mit dem Ball wie Eric Cantona oder Zinedine Zidane, der ganze Stolz vereint sich jedoch auf den heimischen Fußballklub, Olympique Marseille.

Die Vereinsgeschichte ist ruhmreich, neun Meistertitel schmücken den Briefkopf, hinzu kommen zehn Pokalsiege und der Gewinn der Champions League 1993 mit Rudi Völler. Eine Affäre um Bestechungsgelder, ein Zwangsabstieg, ein aberkannter Meistertitel sowie finanzielle Probleme führten den Klub Mitte der 90er jedoch fast in den Ruin.

Nur langsam rehabilitierte sich Marseille, beendete 2010 mit der Meisterschaft eine titellose Durststrecke von 17 Jahren. Einen weiteren internationalen Titel verpasste man im Endspiel der abgelaufenen Europa-League-Saison: In Lyon war die Mannschaft um Ex-Bundesligaspieler Luiz Gustavo und Starspieler Dimitri Payet Atletico Madrid mit 0:3 klar unterlegen.

Für die kommenden zwei Spielzeiten darf das Team von Trainer Rudi Garcia, mit vier Punkten aus drei Spielen in die Liga gestartet, allerdings nur auf Bewährung an der Europa League teilnehmen. Die Disziplinarkommission der Uefa sanktionierte den Verein wegen wiederholter Fan-Ausschreitungen, zudem muss Marseille sein erstes Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten.

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