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Machte 210 Pflichtspiele für den 1. FC Köln: Lukas Podolski.

1. FC Köln

Rückkehr auf Raten

Lukas Podolski soll wieder für den 1. FC Köln arbeiten – Funktion und Zeitpunkt sind offen.

Der Traum von der erhofften Rückkehr als Spieler zu seinem geliebten 1. FC Köln hat sich für Lukas Podolski nicht erfüllt, doch der frühere Weltmeister kehrt immerhin in einer noch nicht geklärten Funktion zu seinem Herzensklubs aus der Fußball-Bundesliga zurück. In dem lange angekündigten Gespräch wurde am Dienstag nach Angaben des Vereins vereinbart „sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen“. Beide Seiten würden nun ein Konzept dafür erstellen.

„Wir hatten einen angenehmen und offenen Austausch, für den ich mich herzlich bei den FC-Verantwortlichen bedanke“, sagte Podolski, der sich in der vergangenen Woche noch enttäuscht über die bis dahin ausgebliebene Kontaktaufnahme des Vereins aus der Domstadt gezeigt hatte. Er freue sich darauf, gemeinsam zu planen, wie er den FC künftig unterstützen könne. „Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der 1. FC Köln ist mein Verein“, ließ sich Podolski in der Mitteilung zitieren.

Der Kölner Präsident Werner Wolf erklärte zudem: „Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden.“ Der Verein wolle die Liebe und Strahlkraft von Podolski für den FC nutzen, „und Lukas zugleich bei den für ihn bedeutenden und sehr persönlichen Schritten beim Übergang von der aktiven Karriere in die Zeit danach begleiten“, so Wolf.

Podolski, der gemeinsam mit seinem Berater Nassim Touihri und Wolf sowie den beiden Kölner Geschäftsführern Horst Heldt und Alexander Wehrle für das Gespräch zusammensaß, spielte in der Jugend und als Profi insgesamt 14 Jahre für den FC. Der ehemalige Nationalspieler avancierte rasch zum Publikumsliebling.

Seine Spielerkarriere wird der bereits 34 Jahre alte Angreifer nach dem Vertragsende bei Vissel Kobe in Japan aber wohl beim türkischen Erstligisten Antalyaspor fortsetzen. (dpa)

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