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Der Frankfurter Sebastian Rode (l) stand gegen Freiburg in der Startelf.

Rückkehrer

Rode darf in Frankfurt endlich wieder ran

Wie sich der Anpfiff eines Bundesliga-Spiels auf dem Rasen anfühlt, das muss Sebastian Rode fast schon vergessen haben.

Wie sich der Anpfiff eines Bundesliga-Spiels auf dem Rasen anfühlt, das muss Sebastian Rode fast schon vergessen haben.

Quälend lange 805 Tage seit November 2016 musste der Mittelfeldspieler auf den Moment warten, bis es wieder soweit war. „Ich bin unglaublich froh“, sagte der Startelf-Rückkehrer nach dem 3:1-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den SC Freiburg.

Rode wollte 2014 den Sprung nach ganz oben schaffen, wechselte zum FC Bayern und dann zu Borussia Dortmund. Doch er setzte sich nicht durch, seine Qualitäten gerieten in Vergessenheit und er zuletzt in Dortmund immer mehr auf das Abstellgleis. In der alten Heimat soll nun alles besser werden. „Er hat so gespielt, als ob er nicht weg gewesen wäre. Man muss ihm ein Kompliment machen nach so langer Zeit, in der er nicht gespielt hat“, lobte Trainer Adi Hütter den 28-Jährigen, der bis zum Saisonende ausgeliehen ist.

„Ein geiles Gefühl“ habe er beim Führungstor von Sebastien Haller, das er selbst in der 36. Minute nach einem Eckball eingeleitet hatte, empfunden. Rode zeigte eine engagierte Leistung, bot sich stets an und wirkte trotz langer Pause fit. Sein Nebenmann Gelson Fernandes wusste, warum: „Ich bin sicher, er hat in Dortmund kein halbes Jahr Ferien gemacht.“

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