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Ex-Berater von Lewandowski stellt gewagte These auf: „Sein Herz ist längst nicht mehr bei Bayern“

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Von: Patrick Mayer

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Robert Lewandowski sorgt mit seinen Aussagen beim FC Bayern München für Wirbel. Der frühere Berater des Bundesliga-Superstars hat eine Meinung dazu.

München - Diese Sätze dürften die Säbener Straße in München in ihren Grundfesten erschüttert haben. Gesprochen hat sie die personifizierte Torgefahr des deutschen Bundesliga-Rekordmeisters: der polnische Superstürmer Robert Lewandowski.

Robert Lewandowski: Die Zeichen stehen beim FC Bayern auf Konfrontation

„Meine Geschichte beim FC Bayern ist vorbei. Nach allem, was in den letzten Monaten passiert ist, kann ich mir keine Zusammenarbeit mehr vorstellen“, sagte der 33-Jährige im Trainingslager der Nationalmannschaft: „Ich habe gemerkt, dass ein Wechsel das Beste für beide Seiten ist. Bayern wird mich nicht davon abhalten, nur weil sie es können.“ Es sind Aussagen, die eine neue Konfrontationslinie zwischen dem mehrmaligen Torschützenkönig und dem Bundesliga-Giganten markieren, nachdem sich bereits sein Spieleragent Pini Zahavi öffentlich einen verbalen Schlagabtausch mit den Münchner Bossen geliefert hatte.

Sein Herz ist längst nicht mehr bei Bayern.

Cezary Kucharski, Ex-Berater von Robert Lewandowski

Die Sätze Lewandowskis an den FC Bayern haben auch seinen Ex-Berater erreicht. „Ich glaube, dass Robert unbedingt weg möchte. Diese Sätze sind heftig“, sagte Cezary Kucharski zu Sport1.

Der Pole stellte zudem eine gewagte These auf: „Sein Herz ist längst nicht mehr bei Bayern.“ Der Stürmerstar brauche seiner Meinung nach „eine neue Motivation“. Laut übereinstimmender Medienberichte zieht es Lewandowski nach Spanien zum FC Barcelona. Die Katalanen sollen ihn mit einer langen Vertragslaufzeit locken - unter anderem.

Torgarantie vor dem Abgang? Robert Lewandowski im Trikot des FC Bayern München.
Torgarantie vor dem Abgang? Robert Lewandowski im Trikot des FC Bayern München. © IMAGO / Kirchner-Media

FCB-Präsident Herbert Hainer, Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatten sich zuletzt unisono quergestellt und einem möglichen Transfer ihres verdienten Spielers eine kollektive Absage erteilt. Einzig in den vergangenen beiden Spielzeiten der Fußball-Bundesliga hatte der Angreifer in 63 Einsätzen 76 Tore erzielt. Eine Torgarantie, die einfach nicht zu ersetzen ist? Kucharski hatte sich schon Mitte Mai nach dem letzten Spieltag geäußert.

Robert Lewandowski: Lautet das Ziel des Bayern-Stars Spanien?

„Die Bayern-Bosse wissen seit Beginn der Zusammenarbeit mit Robert, dass er schon immer nach Spanien wollte“, sagte er damals ebenfalls bei Sport1: „Ich verstehe, dass Robert wechseln möchte, denn als wir 2008 mit der Zusammenarbeit begannen, planten wir alle paar Jahre einen Vereinswechsel. Er hat mit dem FC Bayern alles erreicht, und das ist jetzt ein guter Moment für ein neues Ziel.“ (pm)

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