Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Derby-Remis
+
Jan-Niklas Beste musste sich mit Spitzenreiter Regensburg (r) mit einen Punkt gegen den 1. FC Nürnberg zufrieden geben.

2. Liga

Regensburg bleibt Erster - Schalke siegt in Paderborn

Schalke, Bremen und der HSV waren als klare Favoriten in die Zweitliga-Saison gestartet. Doch alle kamen schlecht aus den Startlöchern. Am ersten Spieltag nach der Länderspiel-Pause gewann das Trio plötzlich. Und weitere Traditionsclubs auch.

Düsseldorf - Der Start war holprig, doch jetzt nehmen die Traditionsclubs in der so stark besetzten 2. Liga Fahrt auf.

Der FC Schalke 04, Werder Bremen und der Hamburger SV feierten am 6. Spieltag allesamt Siege und pirschten sich an die begehrten Aufstiegsplätze heran. Auch Fortuna Düsseldorf und Hannover 96 gewannen, arbeiteten sich aus dem Keller und schauen wieder nach oben. Tabellenführer bleibt nach dem 2:2 gegen den 1. FC Nürnberg aber weiter das Sensationsteam von Jahn Regensburg (13 Punkte).

Werder und HSV in Lauerstellug

Hinter dem SC Paderborn (11), der 0:1 gegen Schalke verlor, folgt schon punktgleich Bremen, das eine Woche vor dem Nord-Duell gegen den HSV mit 3:0 beim FC Ingolstadt gewann. Einen Zähler dahinter folgt punktgleich mit Nürnberg auf Rang sieben Mit-Absteiger Schalke, dem abermals Torjäger Simon Terodde den Sieg sicherte. Der HSV ist nach dem späten, aber umso erlösenderen 2:1-Heimsieg gegen den SV Sandhausen mit einem weiteren Punkt Rückstand Neunter. Düsseldorf nach dem 1:0 bei Erzgebirge Aue und Hannover nach dem 1:0 gegen den bisherigen Tabellendritten FC St. Pauli belegen mit sieben Zählern die Plätze 12 und 14. Rang zwei ist aber nur noch vier Punkte entfernt.

Absteiger Schalke durfte über drei Punkte in Paderborn jubeln.

Schalkes Matchwinner war wieder einmal Simon Terodde, der die Torschützenliste mit sieben Treffern anführt. „Er muss nicht im Spiel sein, er hat auch kein Interesse daran. Du kannst ihn 85 Minuten ausschalten, aber da kannst du dir nichts für kaufen“, sagte Paderborns Abwehr-Routinier Uwe Hünemeier frustriert. Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis sah nach einem „sehr hochklassigen Spiel einen irgendwo verdienten Sieg. Wir mussten hart kämpfen, aber die Einstellung der Jungs war topp.“

Beim HSV ist nach dem ersten Sieg seit sieben Wochen erst mal der Druck vom Kessel. Der Siegtreffer durch Moritz Heyer in der sechsten Minute der Nachspielzeit vor 19.950 Zuschauern könnte zudem als echter Brustlöser dienen. „Überragend. Was die Zuschauer hier abgeliefert haben, war 'ne Sensation“, schwärmte Trainer Tim Walter, der zuvor im vierten Zweitliga-Jahr den schlechtesten Start zu verantworten hatte.

Umjubelter Weiser bei Werder

Bei Werder hieß der umjubelte Mann Mitchell Weiser. Der frühere Bayern-Profi, auf den letzten Drücker aus Leverkusen ausgeliehen, war in Ingolstadt gleich einer der Besten. „Es ist sehr schön, dass wir gewonnen haben und ich ein Tor schießen konnte“, sagte Weiser. Lob gab es auch von Trainer Markus Anfang: „Mitchell hat sich gut in diese Mannschaft eingefügt. Ich glaube, dass passt.“

Fortuna-Torjäger Rouwen Hennings (2.v.l.) brachte Düsseldorf in Aue auf die Siegerstraße.

Auch in Hannover war der Jubel groß. Was noch wichtiger als das Verlassen der Abstiegsplätze in der 2. Fußball-Bundesliga war: Die 96er brachten ihr Publikum wieder hinter sich. 16 100 Zuschauer sahen eine überzeugende, hochengagierte Leitung. „So kann man die Leute mitnehmen“, sagte Trainer Jan Zimmermann.

Im Tabellenkeller ist weiter Aue mit drei Punkten Letzter. Davor stehen Ingolstadt und Sandhausen mit je vier Zählern und Holstein Kiel nach dem 2:2 in Karlsruhe mit fünf. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare