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Real Madrids Offensivspieler Isco musste im „Stadio Olimpico“ auf der Tribüne Platz nehmen. Foto (Archiv): Manu Fernandez/AP

Champions League

Real-Star Isco auf der Tribüne: Lauert schon Man City?

Die eigentliche Überraschung beim 2:0-Sieg von Real Madrid beim AS Rom war nicht der vorzeitige Einzug der kriselnden Königlichen ins Achtelfinale der Champions League - die „Bombe“ (so das Sportblatt „Marca“) war das gänzliche Fehlen von Offensiv-Star Isco.

Die eigentliche Überraschung beim 2:0-Sieg von Real Madrid beim AS Rom war nicht der vorzeitige Einzug der kriselnden Königlichen ins Achtelfinale der Champions League - die „Bombe“ (so das Sportblatt „Marca“) war das gänzliche Fehlen von Offensiv-Star Isco.

Seit Santiago Solari Ende Oktober das Training übernommen hat, stand der 26-Jährige kein einziges Mal von Beginn an auf dem Rasen, nur bei drei von fünf Spielen wurde er eingewechselt. Und nun die größte Brüskierung: Isco muss im „Stadio Olimpico“ auf der Tribüne Platz nehmen, nicht einmal auf die Bank darf er. Spanische Kommentatoren zeigten sich entsetzt über diese - nach Angaben Solaris - „sportliche Entscheidung“. Sie munkeln bereits, Isco könnte aus lauter Frust in die Premier League abwandern.

„Isco ist ein Star, und so einen Star bei einem Spiel der Champions League auf die Tribüne zu schicken, heißt ganz klar, ihn zur Zielscheibe zu machen“, schrieb „Marca“. Der Coach habe damit „eine Grenze überschritten“. Die Zeitung spekulierte, am Horizont zeichne sich bereits ein Wechsel zu Pep Guardiolas Manchester City ab.

Die Gründe für Solaris Unzufriedenheit? Von seiner Blinddarm-OP Ende September hat sich Isco erholt, fit ist er. Berichten zufolge geht es wohl hauptsächlich um mangelnden Einsatz beim Training.

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