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Christian Günter in seinem Element. Foto: AFP
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Christian Günter in seinem Element.

Volltreffer: Christian Günter

Rauschender Linksfuß

  • Jakob Böllhoff
    VonJakob Böllhoff
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Freiburgs Kapitän trumpft gegen Schalke auf und bringt Bundestrainer Löw ins Grübeln.

Nachdenklich saß der Bundestrainer auf der Haupttribüne in Freiburg, wobei die Nachdenklichkeit sehr entspannt aussah. In der rechten Hand den obligatorischen Kaffeebecher, hatte er die Füße auf der Sitzschale vor ihm abgelegt, und so konnte Joachim Löw sich fest auf die Fragen konzentrieren, die ihm durch den Kopf surrten beim 4:0-Sieg des SC Freiburg gegen Schalke 04: Wenn dies also ein wahrhaftiger Linksverteidiger war, der da vor seinen Augen ununterbrochen über den Rasen rauschte, rauf und runter, runter und rauf – was bedeutet das eigentlich für einen Bundestrainer, dem die Gedanken an die Linksverteidigerposition zuletzt scho au ein paar, sammamal, Kopfschmerzen bereiteten? Halstenberg? Gosens?? Can??? Bringt das was? Müsste man da nicht eigentlich mal den rauschenden Günter ausprobieren?

Gegen die erbarmungswürdigen und längst der zweiten Liga versprochenen Schalker trumpfte Christian Günter, 28, ordentlich auf. Waren ihm in zuvor 287 Einsätzen für die SC-Profis insgesamt vier Tore gelungen, traf er am Samstag gleich zweimal, auf fast identische Art und Weise, sanft begleitet von mäßig interessierten Gästen – Antritt, Linksschuss aufs lange Eck, drin. Nach zuletzt mehreren schwächeren SC-Auftritten, mit wenig Torgefahr, war es also auch der Kapitän, der Freiburgs Europaträume (pssst!) wieder zart keimen ließ. Hoffnung auf die EM kann Günter (ein A-Länderspiel) sich aber wohl sparen – nicht nur, weil Löw die Tribüne bei seinen Toren schon verlassen hatte.

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