Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der mit dem Ball redet: Toni Kroos musste im defensiven Mittelfeld viel Kärrnerarbeit verrichten.
+
Der mit dem Ball redet: Toni Kroos musste im defensiven Mittelfeld viel Kärrnerarbeit verrichten.

Europameisterschaft

Das Aus gegen England: Die DFB-Spieler in der Einzelbewertung

  • VonManuel Bonke
    schließen

Klassenbuch: Die deutsche Nationalmannschaft müht sich gegen die Engländer, verliert letztlich aber verdient.

Manuel Neuer: Manu, der Libero – seine Fähigkeiten waren in Wembley mal wieder gefragt. Mit seinem mutigen Stellungsspiel vor dem eigenen Strafraum antizipierte er gefährliche Angriffe der schnellen englischen Offensivspieler und erstickte sie im Keim. Bei den Gegentoren ohne Chance. Ganz okay

Matthias Ginter: Mit Gegenspieler Raheem Sterling bekam es Ginter mal wieder mit einer Offensivwaffe im direkten Duell zu tun. Der Gladbacher biss sich zwar in die Zweikämpfe, konnte den Tempodribbler aber nicht komplett aus der Partie nehmen. Beim 1:0 ließ er Sterling im Rücken entwischen. Schwächelnd

Mats Hummels: Der Dortmunder war in Wembley der Fels in der deutschen Abwehrbrandung. Hummels war im Luftkampf gegen die kopfballstarken Engländer stets präsent. Bei der englischen Riesenchance von Harry Kane kurz vorm Pausenpfiff verhinderte er mit einer beherzten Grätsche den 0:1 Rückstand, als er den Ball im letzten Moment mit dem Außenrist in Richtung Seitenlinie beförderte. Herausragende Aktion. Gut dabei

Antonio Rüdiger: Mangelnde Motivation konnte man dem Abwehrmann des FC Chelsea nicht vorwerfen – im Gegenteil. In manchen Aktionen wirkte Rüdiger gar übermotiviert und dadurch ungestüm. Wie bei einem Tempolauf Mitte der ersten Hälfte entlang der Seitenlinie, den er mit einem Fehlpass beendete und dadurch einen Konter ermöglichte. Nach dem Seitenwechsel wurde er in seinen Aktionen kompromissloser. So lala

Joshua Kimmich: Ähnlich wie beim Auftaktspiel gegen Frankreich hatte Kimmich im Achtelfinale seine Hauptaufgabenbereich in der Defensivarbeit. Trotzdem gelang es ihm von der Seitenlinie oder im Halbraum gewisse Offensivakzente zu setzen. Robin Gosens verpasste seine gefühlvolle Flanke nach einer halben Stunde nur knapp. Ganz okay

EM 2021: England - Deutschland 2:0

Tore: Raheem Sterling (75‘), Harry Kane (86‘)

Leon Goretzka: Der erste Startelf-Einsatz des Mittelfeldspielers tat dem deutschen Spiel sichtlich gut. Mit seinem Tempoläufen zwischen den Strafräumen belebte er die Offensive. Durch seine Körperlichkeit war Goretzka häufig nur mit einem Foul zu stoppen. So wie in der achten Minute, als er nach einem Traumpass von Müller aufs englische Tor marschierte und von Declan Rice umgerissen wurde. Allerdings: Zählbares vor des Gegners Kasten gelang ihm nicht. So lala

Toni Kroos: Die Aufgabenteilung zwischen Kroos und Goretzka war klar definiert: Goretzka nahm den offensiveren Part im Zentrum ein, Kroos sollte für die nötige Stabilität zwischen Abwehr und Angriff sorgen. Dementsprechend präsent war er in den Zweikämpfen und setzte mit Tacklings wichtige Akzente. Spielerisch ausbaufähig So lala

Robin Gosens: Abgesehen vom verpassten Kopfball nach der Flanke von Joshua Kimmich war von Gosens in London wenig zu sehen. Auch er hatte vermehrt Defensivaufgaben zu erledigen. Wirkte nicht gänzlich fit nach seiner Magen-Darm-Erkrankung. So lala

Kai Havertz: Der Champions-League-Siegtorschütze war der auffälligste deutsche Offensivakteur. Havertz verrichtete enorm viel Laufarbeit, holte sich die Bälle aus der Tiefe und hatte die besten Torabschlüsse. Nur gelang ihm kein Tor. Ganz okay

Thomas Müller: Auf seinen Traumpass für Leon Goretzka folgten zwei schlimme Fehlpässe. Vergab die riesige Chance zum möglichen Ausgleich - sank danach frustriert auf den Boden. Sinnbildlich für die deutsche Mannschaft. Schwächelnd

Timo Werner: Nur elf Ballkontakte hatte Werner in der ersten Hälfte. Zwei davon waren Torabschlüsse in aussichtsreicher Position, die er jedoch nicht verwerten konnte. Seine Schnelligkeit konnte er nicht wirklich ausspielen. Schwächelnd

Zu spät gekommen: Leroy Sané, Emre Can, Jamal Musiala, Serge Gnabry (Manuel Bonke)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare