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Hässlicher Eklat in der 3. Liga sorgt für Spielabbruch - „Wir sind sprachlos“

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Die Teams von MSV Duisburg und VfL Osnabrück verlassen nach rassistischen Äußerungen und den Rasen. Die Partie wurde nicht mehr fortgesetzt.
Die Teams von MSV Duisburg und VfL Osnabrück verlassen nach rassistischen Äußerungen und den Rasen. Die Partie wurde nicht mehr fortgesetzt. © Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

Die Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück in der 3. Liga ist wegen eines hässlichen Zwischenfalls abgebrochen worden.

Duisburg - Schlimmer Vorfall in der 3. Bundesliga: Die Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück ist wegen eines rassistischen Vorfalls abgebrochen worden.

Schiedsrichter Nicolas Winter (Freckenfeld) hatte das Spiel am Sonntagnachmittag zunächst unterbrochen, nachdem nach Angaben der Gäste VfL-Profi Aaron Opoku von den Zuschauerrängen beim Stande von 0:0 beleidigt worden war.

„Der VfL Osnabrück - und das ist mehr als nachvollziehbar - kann nicht mehr antreten, der Junge ist fix und alle, die ganze Mannschaft ist fertig, wir sind es ehrlicherweise auch nach diesem unfassbaren Vorfall“, sagte MSV-Sprecher Martin Haltermann bei MagentaSport: „Im Moment sind wir alle ziemlich sprachlos.“

Auf Twitter schrieb der Verein: „Wir verstehen das vollumfänglich und nehmen die Situation, wie sie ist. Ein bitterer Nachmittag für den Fußball in Duisburg!“

MSV Duisburg entschuldigt sich: "das ist ein No-Go"

„Die Partie ist vollkommen zu Recht unterbrochen worden“, sagte Haltermann: „Der sogenannte Fan ist identifiziert worden und wird jetzt rausgebracht.“ Der MSV entschuldige sich für den Vorfall, „das ist ein No-Go“.

Während sich die Mannschaften in der Kabine befanden, skandierten viele der Zuschauer "Nazis raus!" in der Arena. Die Stadionregie ließ den Antifaschismus-Song "Schrei nach Liebe" von der Band Die Ärzte spielen. (cg mit dpa und sid)

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