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Wechselwillig: Neymar.

Frankreich

Rätsel um Neymar

Tuchel verzichtet auf Star - aber warum?

Thomas Tuchel hofft beim Dauerthema Neymar auf ein baldiges Ende der Ungewissheit. „Es ist immer noch unser Ziel, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden“, sagte der Coach des französischen Fußballmeisters Paris Saint-Germain nach dem 4:0-Sieg gegen den FC Toulouse am Sonntagabend.

Tuchel hatte auf den wechselwilligen brasilianischen Stürmerstar verzichtet, obwohl dieser nach seiner Verletzungspause nach Tuchels Angaben wieder einsatzbereit gewesen wäre. „Leider war die Situation heute nicht geklärt, und es war nicht möglich, dass er spielt“, sagte der frühere Bundesliga-Coach nach der Partie. Für das nächste Spiel am Freitag in Metz werde man es „wieder versuchen“, sagte Tuchel. Der zuletzt am Knöchel verletzte Neymar will PSG nach zwei Jahren wieder verlassen – am liebsten zu seinem Ex-Klub FC Barcelona. Zuletzt wurden aber auch Real Madrid und Juventus Turin gehandelt.

Für den Zweifach-Torschützen Eric Maxim Choupo-Moting gab es ein Sonderlob. „Ich freue mich sehr für ihn“, sagte Tuchel über den ehemaligen Schalker. Gegen Toulouse war der 30 Jahre alte Kameruner nach 14 Minuten für den verletzten Stürmer Edinson Cavani aus Uruguay eingewechselt worden und traf zweimal (50./75.). „Er hat das gut gemacht und viel Intensität und Qualität in unser Spiel gebracht“, sagte Tuchel, der für drei Wochen auf Kylian Mbappé verzichten muss. Er laboriert an einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel. (dpa)

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