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Bei der Europameisterschaft im Sommer 2012 wird es wohl kein Public Viewing am Frankfurter Roßmarkt geben.
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Bei der Europameisterschaft im Sommer 2012 wird es wohl kein Public Viewing am Frankfurter Roßmarkt geben.

Fußball-Europameisterschaft

Public Viewing ist zu teuer

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Viele Fans rechnen fest damit, dass auch die Spiele der Fußball-Europameisterschaft im Sommer auf einer großen Leinwand am Roßmarkt in Frankfurt zu sehen sein werden. Doch das Public Viewing ist zu teuer - die Zukunft der Veranstaltung hängt von der städtischen Haushaltskommission ab.

Nein, sagt Markus Frank, viel Hoffnung könne er den Fußball-Fans in Frankfurt nicht machen. Dass die Spiele der Europameisterschaft im Sommer wieder auf einer großen Leinwand am Roßmarkt zu sehen sein werden, sei unwahrscheinlich, sagt der Sport- und Wirtschaftsdezernent. Das Public Viewing ist für Frank die erste Einsparmöglichkeit im Etat.

Im Dezember hatte die städtische Tourismus- und Congress-GmbH, die das gemeinsame Fußball-Gucken bei den vergangenen Turnieren organisiert hatte, ihre Pläne für 2012 vorgestellt. Public Viewing in der Innenstadt tauchte nicht auf.

Für die Fans war die Veranstaltung ein voller Erfolg

Dabei hatten viele Fans fest damit gerechnet, dass auch bei diesem Turnier wieder eine große Leinwand aufgestellt wird. Bei der Europameisterschaft 2008 und der Weltmeisterschaft 2010 war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft musste das 15.000 Zuschauer fassende Gelände immer schon Stunden vor dem Abpfiff gesperrt werden. Sonst wäre es auf dem Platz viel zu eng geworden.

Finanziell habe sich das große Interesse aber nicht bemerkbar gemacht, sagt Frank. Mindestens 400.000 Euro habe die Stadt bei jedem Turnier zuschießen müssen – obwohl sich Sponsoren fanden, die Geld gaben. Doch ein solches Ereignis kostendeckend auszurichten, sei nicht möglich, so der Dezernent. Dafür seien schon die Sicherheitsauflagen zu hoch. Und über Eintrittsgeld lasse sich der fehlende Betrag nicht einnehmen: „Dann würden deutlich weniger Zuschauer kommen, das muss kostenlos sein.“

Fans können auf Gaststätten ausweichen

Die Zukunft des Public Viewing in Frankfurt hänge nun von der städtischen Haushaltskommission ab, sagt Frank. Von diesem Gremium erfahre er, wie viel er in seinen Ressorts einsparen muss. Dass auch er seinen Beitrag zur Konsolidierung erbringen muss, erscheint aber klar. Und noch etwas steht für Frank fest: „Ich werde nicht bei Vereinen sparen, die Angebote für Kinder und Familien machen.“

Zumal sich der Dezernent sicher ist, dass sich für das Public Viewing Ersatz finden ließe. Vereine und Gastwirte würden einspringen und die Spiele übertragen. „Der Rahmen ist dann halt kleiner“, sagt Frank.

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