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K.o. in der Champions League: FC Bayern gehen etliche Millionen durch die Lappen

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Von: Alexander Kaindl

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Der FC Bayern München ist aus der Champions League ausgeschieden. Damit gehen auch mögliche Geldprämien in Millionenhöhe verloren.

Update vom 13. April, 7.07 Uhr: Das hat man sich bei den Bayern natürlich ganz anders vorgestellt! Eigentlich wollte man am Dienstagabend ins Halbfinale der Champions League einziehen. Doch der FC Villarreal machte diesen Traum zunichte, traf spät zum 1:1 und warf die Münchner somit aus der Königsklasse.

Dieses Aus schmerzt auch finanziell: Der Einzug ins Halbfinale hätte den Bayern zusätzliche 12,5 Millionen Euro gebracht. Geld, über das sich nun das „gelbe U-Boot“ freut.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic und der FC Bayern müssen nach dem Champions-League-Aus auf etliche Millionen verzichten.
Sportvorstand Hasan Salihamidzic und der FC Bayern müssen nach dem Champions-League-Aus auf etliche Millionen verzichten. © Sven Simon / Imago

Einzug ins Champions-League-Halbfinale bringt 12,5 Millionen Euro

Erstmeldung vom 12. April, 11.34 Uhr: München - Es knistert! Am Dienstag kämpft der FC Bayern München* um den Einzug in das Champions-League*-Halbfinale. Der FC Villarreal wird in der Allianz Arena vorstellig, das Hinspiel konnten die Spanier mit 1:0 für sich entscheiden. Der deutsche Rekordmeister muss also etwas aufholen, wenn er in die nächste Runde einziehen möchte!

Immerhin: Die Auswärtstorregel ist passé, die Bayern wären bei einem 2:1 oder 3:2 nach 90 Minuten nicht automatisch raus. Stattdessen geht es seit dieser Saison dann in die Verlängerung und im äußersten Fall sogar ins Elfmeterschießen. Aber natürlich wollen die Münchner schon in der regulären Spielzeit alles klarmachen. Zehn Fußball-Legenden sind sich sicher, dass der FC Bayern weiterkommt.

FC Bayern München: Weiterkommen gegen den FC Villarreal bringt 12,5 Millionen Euro

Das Erreichen der Vorschlussrunde wäre nicht nur aus sportlicher Sicht ein erstrebenswertes Ziel. Auch finanziell würde sich das Halbfinale für die Roten mächtig lohnen. Weitere 12,5 Millionen Euro aus dem Prämientopf der Europäischen Fußball-Union würden in die Münchner Kassen gespült werden.

Für die Bosse wären diese Gelder wahre Glücksbringer, schließlich stehen einige prominente Vertragsverhandlungen an, für die es weiteren finanziellen Spielraum benötigt. Möglicherweise kann man seinen Topstürmer so doch noch zu einem neuen Kontrakt überreden? Jüngst machten nämlich Meldungen die Runde, dass Robert Lewandowski sich für einen Wechsel zum FC Barcelona entschieden haben soll.

Prämien in der Champions League 2021/2022 (in Millionen Euro)

Startprämie15,64
Prämie pro Sieg in der Gruppe2,8
Prämie pro Unentschieden in der Gruppe0,93
Prämie Achtelfinale9,6
Prämie Viertelfinale10,6
Prämie Halbfinale12,5
Prämie Finalverlierer15,5
Prämie Finalgewinner20

Champions League: FC Bayern gegen Villarreal gefordert

Zurück zu den Finanzen: Die Champions-League-Einnahmen der Bayern würden sich bei einem Weiterkommen auf insgesamt 101,52 Millionen Euro an Prämien erhöhen. Dazu kommt noch ein zweistelliger Millionenbetrag aus dem sogenannten Marktpool, dessen fixe Höhe erst am Saisonende feststeht.

Die bisherigen UEFA-Einnahmen teilen sich wie folgt auf: Startgeld in Höhe von 15,64 Millionen, 2,8 Millionen für jeden der sechs Siege in der Vorrunde (16,8), 9,6 Millionen für das Achtelfinale und 10,6 Millionen für das Viertelfinale. Hinzu kommen noch 36,46 Millionen Euro für das Europacup-Abschneiden der vergangenen zehn Jahre.

Dürfte sich über ein Weiterkommen des FC Bayern auch aus finanzieller Sicht freuen: Sportvorstand Hasan Salihamidzic.
Dürfte sich über ein Weiterkommen des FC Bayern auch aus finanzieller Sicht freuen: Sportvorstand Hasan Salihamidzic. © Poolfoto / Imago

FC Bayern München: Hohe Einnahmen in der Champions League - Ausverkaufte Stadien wieder möglich

Der Finalsieger am 28. Mai im Stade de France von Paris kassiert weitere 20 Millionen Euro. Der unterlegene Finalist erhält 15,5 Millionen. Ein wahrer Geldregen, der für die Bayern so wichtig wäre. Nach dem Wegfall von Corona-Auflagen sind in den Heimspielen auch wieder höhere Zuschauereinnahmen möglich.

Das Rückspiel gegen Villarreal kann in der Allianz Arena vor 70.000 Zuschauern ausgetragen werden. Ein mögliches Halbfinale gegen den FC Liverpool wäre ebenfalls schnell ausverkauft. Gelder, die den Bayern in den vergangenen beiden Jahren komplett fehlten. Pro ausverkauftem Heimspiel rechnet man beim Rekordmeister mit Einnahmen von rund vier Millionen Euro. Investitionen wie der Transfer von Ryan Gravenberch sind somit plötzlich wieder einfacher zu stemmen. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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