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Von: Philipp Kessler

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Könnte im Spitzenspiel gegen Leverkusen wieder ins Spielgeschehen eingreifen: Thomas Müller.
Könnte im Spitzenspiel gegen Leverkusen wieder ins Spielgeschehen eingreifen: Thomas Müller. © Philippe Ruiz/imago

Nach überstandener Corona-Infektion greift der Münchner wieder ins Geschehen ein.

Wichtige Wochen stehen für den FC Bayern an. Am Dienstag (21 Uhr) kämpfen die Münchner im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Salzburg ums Weiterkommen. Am Samstag (15.30 Uhr/) kann das Team von Coach Julian Nagelsmann in der eigenen Arena gegen Leverkusen einen wichtigen Schritt in Richtung zehntem Meistertitel in Folge machen.

Für Thomas Müller (32) ist das Duell auch ein Königsklassen-Test. „Das kommende Bundesligaspiel gegen Leverkusen sehe ich als eine Art Generalprobe“, schreibt der Offensivmann, der nach seiner Corona-Erkrankung wieder dabei ist, in seinem aktuellen Newsletter. Seit dieser Woche steht er nach seiner häuslichen Isolation im Mannschaftstraining. Der Angreifer brennt auf das Spiel gegen die Werkself. „Leverkusen ist ein starkes Team und spielt eine klasse Rückrunde, somit wird das eine spannende Aufgabe. In der Liga ist unsere Spitzenposition aktuell klar, und das wollen wir genau so beibehalten“, stellt Müller klar. Und es gehe auch darum, den Rhythmus für das Heimspiel gegen Salzburg zu finden.

In Gedanken in der Ukraine

Die dynamischen Österreicher machten den Bayern beim 1:1 im Hinspiel Probleme. Vor allem in der ersten Halbzeit. „Im Rückspiel geht’s um die Wurst. Überflüssig zu sagen, wie wichtig dieses Spiel für unsere Saison ist, und so stehen wir unter enormen Leistungsdruck“, betont Müller und fügt an: „Aber ehrlich gesagt liebe ich das. Wenn es um viel geht, kann man auch viel gewinnen. Nicht nur auf dem Papier, sondern auch emotional. Diese Herausforderungen mit klaren Konsequenzen sind für mich als Sportler ein großer Anreiz.“

Um das Champions-League-Viertelfinale im April zu erreichen, müsse der FC Bayern laut Müller da weitermachen, wo man in der zweiten Halbzeit in Salzburg aufgehört habe. „In der ersten Halbzeit hatten wir uns schwer getan, aber in der zweiten Halbzeit konnten wir eine gute Leistung abrufen und das Spiel dominieren. So stelle ich mir das kommenden Dienstag auch vor.“

Auch auf den russischen Angriff auf die Ukraine geht der Bayer ein. „Aktuell rückt der Sport angesichts des unvorstellbaren Krieges in der Ukraine aber ganz weit in den Hintergrund. Die schrecklichen Nachrichten, die uns aus der Ukraine erreichen sind schockierend und gehen mir nahe“, erklärt Müller, der mit dem Fußball bereits mehrmals in beiden Ländern unterwegs war. „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein Konflikt mitten in Europa in der heutigen Zeit mit solch brutaler Waffengewalt ausgefochten wird.“ Seine Gedanken seien bei den betroffenen Menschen.

In seinem Newsletter kürt er regelmäßig den Fan des Monats. Diesmal schlägt er dafür die Menschen vor, die sich für den Frieden in der Ukraine einsetzen. Vor allem das Bild der Massen, die in Berlin auf die Straßen gingen, habe ihn schwer beeindruckt. „Es ist toll zu sehen, wie Menschen auf der ganzen Welt, auch in den europäischen Fußballstadien, gegen den Krieg und für Frieden stehen.“

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